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Pavillon - Archiv

Stammtisch im März

Aaaahh! Sonne! Endlich! Bei frühlingshaften Temperaturen um die 20 Grad ließ sich kein einziges IDV-Mitglied die Möglichkeit entgehen, die Zeit vor dem offiziellen Beginn des Stammtisches im Innenhof der Csarda zu genießen.
 
Unsere „alte“ Vorsitzende Holda Harrich ließ alle Mitglieder ganz herzlich grüßen. Sie war nur über ein Wochenende in Kiskunmajsa und muss noch für einige Zeit wieder nach Österreich zurück. Sie hat aber in Aussicht gestellt, dass sie im Sommer wieder zu uns kommen wird.
 
Einen Zwischenstand zu unseren kulturellen Tagesfahrten hatte Anna Péter, die Organisatorin, telefonisch mitgeteilt. Empfohlene Termine für die Budapestfahrt: Mittwoch, 4. oder 11. Mai 2011, und für die Tagesfahrt nach Eger der 7. oder 14. September (dieser Termin könnte sich noch ändern).
Die Fahrt nach Eger wird nun doch nur eine Eintagesfahrt sein, da die Kosten für eine 2-tägige Reise zu hoch werden würden. Anna bat auch darum, bereits im April verbindlich zuzusagen und die Reisekosten für Eger in Höhe von ca. 10.000 Forint einzusammeln. Also, liebe Eger-Reisende, zum nächsten Stammtisch bitte Geld mitbringen!
 
Für das Mai-Treffen wurde ein Versicherungsfachmann der Versicherungsgruppe Signal Ungarn, Herrn Andreas Tisler aus Kiskõrös, gewonnen. Er wird für Fragen zu ratsamen Versicherungen zur Verfügung stehen, er kennt sich aus in der Versicherungs-Servicewüste Ungarns!
 
Zum bevorstehenden Tanz in den Mai entschieden sich die Teilnehmer für einen Unkostenbeitrag von 500 Forint als Eintritt. Die Frage, ob ein Essen aus eigener oder fremder Küche bereit gestellt werden soll, steht noch zur Klärung aus. Davon abhängig ist natürlich auch die Teilnehmerzahl.
 
Ich bitte dringend, mir Bescheid zu geben, wer kommt und mit wie viel Personen. Ich möchte noch einmal daran erinnern, dass es eine öffentliche Veranstaltung ist und auch Gäste und Freunde aller Nationalitäten willkommen sind. Meine Telefonnummer: +36/30 813 1629. Rührt die Werbetrommel!!! Herzlichen Dank an dieser Stelle für Euer Engagement.
 
In den letzten Wochen hatten einige Mitglieder und Nichtmitglieder das Informationsgespräch und einen 3-wöchigen Schnupperkurs zum Erlernen der ungarischen Sprache im Institut für Kommunikation in Europa in Kiskunmajsa absolviert. Gefestigt hat sich leider jetzt leider nur eine Gruppe von 3 Teilnehmern (siehe Artikel Seite .....… ). Für die Region Kiskunhalas steht nach wie vor Frau Zsuzsanna Bundity (siehe letzte Ausgabe des Pavillons) zum Erlernen der ungarischen Sprache gerne zur Verfügung.
 
Weitere wichtige Termine/Terminänderungen:
 
Ab April beginnen unsere Treffen wieder zur Sommerzeit um 19:00 Uhr.
 
Auch eine Regelung für den regulären Stammtisch am Pfingstmontag wurde gefunden. Statt des Montags werden wir uns am Dienstag, 14. Juni, in der Csarda treffen.
 
Als Termin für das Sommer-/Grillfest wurde Samstag, der 25. Juni 2011, festgelegt. Bei gutem Wetter lade ich gerne auf meine Tanya in Móricgát ein. Näheres folgt rechtzeitig im Pavillon.
 
Dieter Alfers
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Kíváncsiak voltunk - meglátogattunk a magyar nyelvtanárt!

Schnupperstunden für das Erlernen der ungarischen Sprache.
 
Am 9. Februar trafen sich einige Interessierte zu einem ersten Informationsgespräch in Kiskunmajsa. Leiter der Majsaer Institution ist der Kulturökologe und Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Sándor Gyõri-Nagy, Präs. Ökosoziales Forum Ungarn.
Sieben Anwesende führten ein lockeres Gespräch mit Herrn Gyõri-Nagy. Er erläuterte uns die Art und Weise seines Unterrichts. Es ist nicht das herkömmliche sture Auswendiglernen nach vorgegebenen Lektionen, sondern ein physio-linguistischer Sprachunterricht. Dies bedeutet, wir müssen lernen, wie Ungarn zu denken, um die Sprache erlernen zu können. Eine schwere Aufgabe für preußisch geschulte „Kinder“ wie wir.
 
FOTO: sprachkurs majsa
 
Eine kleine Gruppe von 3 Teilnehmern hat den Mut gefasst, den Schnupperkurs von jeweils drei Doppelstunden anzunehmen. Die erste Aufgabe bestand darin, den eigenen Wortschatz aufzulisten, so verschaffte sich der Sprachlehrer einen Einblick in das vorhandene Vokabular der „Schüler“.
Die erste Stunde befasste sich mit dem Akkusativ, dem 4. Fall. Trotz einiger Rauchwolken, die unseren Gehirnen entwichen, machte es Spaß, diesen Baustein der ungarischen Sprache kennen zu lernen. Die zweite Stunde beschäftigte uns mit der grammatikalischen Vergangenheit. Mit Freude nahmen wir zur Kenntnis, dass es im Ungarischen nur eine Vergangenheitsform gibt – Hurra! Das heißt, weniger zu lernen! Die dritte Stunde hatte mehrere Bausteine für uns parat – quer Beet. 
 
Alle Teilnehmer am Schnupperkurs entschlossen sich weiterzumachen, vorerst bis Ende Juni. Dann sage ich mal – Fortsetzung folgt.
 
D.A.
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Österreichische Journalisten in Szeged

 



Mitte März lernte ein halbes Dutzend Journalisten aus Österreich die Hauptstadt der Region Süd-Tiefebene kennen. Sie waren von der Ungarischen Tourismus GmbH (Magyar Turizmus Zrt.) und von Rail Tours Austria eingeladen worden, die Umgebung und die neuen Entwicklungen zu entdecken. Sie können bestätigen, dass Szeged auch mit dem Zug einfach und bequem zu erreichen ist und die Stadt ihre Touristen mit zahlreichen anspruchsvollen Veranstaltungen und Dienstleistungen erwartet.

Die Region wird von österreichischen Touristen selten besucht, so ist der strategische Zweck der Organisatoren, für die ost-ungarischen touristischen Attraktionen regelmäßig zu werben und sie in Österreich bekannt zu machen. Die Region hat viele Schätze, die von Ausländern noch nicht entdeckt wurden. Das Ziel ist, in österreichischen Katalogen niveauvolle ungarische Touristenprogramme anzubieten und dadurch mehr Österreicher in die südliche Tiefebene zu locken.
 
V.M.
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Krankenhausentwicklung in Kiskunhalas

Im Kiskunhalaser Krankenhaus gab es in den letzten Jahren mehrere Änderungen und neue Entwicklungen. Nachdem die Stadt das Krankenhaus von dessen Betreiber HospInvest GmbH übernahm, wurden weitere Entwicklungen in der Institution geplant. Zur Finanzierung bekam die Stadt jetzt 2,86 Milliarden Forint Unterstützung, die Stadt beteiligt sich mit 300 Mio. Forint, die aus Krediten finanziert werden. Die Modernisierung mit einer Investitionssumme von 3,2 Milliarden Forint startet im April und soll in 24 Monaten beendet sein.
 

 
V.M.
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Strompreise gestiegen

Mit dem 1. Februar sind die Strompreise für Privatverbraucher um 2 Forint pro Kilowattstunde gestiegen. Mit einem Ministerialerlass wurde der Großhandelspreis der Ungarischen Elektrowerke MVM von 15,94 Ft auf 17,17 Ft erhöht und die Handelsspanne für die Versorger der Bevölkerung modifiziert. Das führte auch zu einer Preiserhöhung bei den privaten Endverbrauchern.
 
K. L.
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Ergebnis der Krise: Mehr Autos gestohlen

Wer hätte gedacht, dass etwa 5 Prozent der Pkw im Land Mängel haben: entweder wurde das Auto aus dem Verkehr gezogen, oder der TÜV ist abgelaufen oder sein Halter schuldet die Kfz-Steuer – von technischen Mängel einmal ganz abgesehen. Nimmt man die Statistik der Autohalter als Grundlage, bedeutet das: in Budapest stehen mehr als 200.000 Autos, deren Dokumente nicht in Ordnung sind. Ein Grund dafür könnte die schlechte materielle Lage der Halter sein.
 
Die ebenfalls veröffentlichte Statistik der Polizei zu Autodiebstählen in Ungarn zeigt eindeutige Zusammenhänge zwischen der jeweiligen Wirtschaftslage der Bevölkerung und der Anzahl der gestohlenen Autos. Im Jahr 1996 erreichten die mehr als 17.000 angezeigten Autodiebstähle einen bisherigen Höhepunkt. Danach nahmen die Delikte von Jahr zu Jahr bis zur Wirtschaftskrise fortlaufend ab.
Im Jahre 2008 wurden laut Kriminalstatistik der Landespolizeidirektion ORFK in ganz Ungarn nur 5.804 Autos gestohlen. Im Jahre 2009 gab es mit 9.457 Fällen wieder einen Anstieg, im Jahr darauf ging die Zahl auf 8.740 zurück. Eine Zunahme der Arbeitslosenzahl hat in der Regel nicht nur einen Anstieg bei Straftaten wie Einbruch und Raub zur Folge, sondern ebenso beim Diebstahl von Autos.
 
Auch in Deutschland werden wieder mehr Autos gestohlen. Im Jahre 2009 kam es erstmals zu einem Anstieg seit 1993. Es wurden mehr als 40.000 Autos gestohlen, 18.000 davon blieben dauerhaft unauffindbar.
 
K. L.
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Sollen wir uns freuen oder trauern?

Orbán: Euro in Ungarn nicht vor 2020
 
Die Einführung des Euro in Ungarn scheint vorerst in weite Ferne gerückt. Ministerpräsident Viktor Orbán rechnet mit einem Zeitraum von etwa zehn Jahren, bis auch sein Land die europäische Währung übernimmt. Auf einer Pressekonferenz in Budapest erklärte der Regierungschef im Februar nach Angaben der nationalen Nachrichtenagentur MTI: „Nach dem derzeitigen Stand der Sterne ist das vor 2020 nicht vorstellbar.“ Orbán betonte, seiner Ansicht nach würden sich die Bedingungen für den Beitritt zur Eurozone in Richtung einer einheitlichen Haushaltspolitik der Mitgliedstaaten ändern.
Ungarn könne jedoch die Schritte zu einer Steuerharmonisierung nicht unterstützen, weil es damit seinen Wettbewerbsvorteil gegenüber den anderen EU-Staaten verlieren würde. Auf der Pressekonferenz hatte Orbán zu den Ergebnissen der Europarats-Tagung Stellung genommen.
Ungarn hat seit Jahresbeginn den Ratsvorsitz in der EU inne.
 
Info: Balaton Zeitung
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Einwohnerzahl sinkt

Zwischen Januar und November 2010 ist die Bevölkerungsabnahme im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres weiter gestiegen. Im November vergangenen Jahres betrug die Einwohnerzahl in Ungarn nur noch 9 Millionen 994 Tausend. Angaben des Zentralen Statistikamtes KSH zufolge wurden mit 82.796 Kindern in den ersten elf Monaten des Jahres 2010 um 6,6% weniger Kinder als im Vergleichszeitraum davor geboren. Die Sterberate lag bei 118.078, das sind um 0,4% weniger Sterbefälle als im gleichen Zeitraum von 2009. Damit betrug die natürliche Bevölkerungsabnahme in diesen elf Monaten 35.382, in Prozent ausgedrückt: 3,9 %. Durch die internationale Migration ging aber die Bevölkerungszahl nur um rund 20.000 Einwohner zurück. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Bevölkerungsabnahme also um 5.357 Einwohner.
 
Info: Balaton Zeitung
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Es stinkt zum Himmel – wie lange noch?

Diese Frage wird in Soltvadkert häufig diskutiert. In den Frühlingsmonaten nahm die mit Sonnenenergie betriebene Klärschlammtrocknungsanlage wieder ihre Arbeit auf. Stellen wir uns zwei Glashäuser vor, in denen der Schlamm aus den Klärbecken getrocknet wird! Aber trotz vieler westeuropäischer Regionen ohne Geruchsbelästigung geht es hier nicht ohne Luftverpestung ab. Man kann in den umliegenden Straßen bei Westwind keine Fenster und Türen offen stehen lassen. Der Gestank ist insbesondere an den Sommerabenden unerträglich. Wie kommt er überhaupt zu Stande? Diese ammoniakgeschwängerte Stinkerei entsteht wegen des hohen organischen Inhalts im Klärschlamm. Und wie wird das Problem anderenorts gelöst? Welche Lösungen werden z.B. in Österreich angewendet, um den ekligen Geruch zu vermeiden bzw. den Klärschlamm zu entsorgen?
 
Mit diesen Fragen im Gepäck reisten Soltvadkerter Fachleute, Stadträte und der Bürgermeister Ferenc Lehoczki nach Österreich. Sie besichtigten einige Kläranlagen, Mini-Kraftwerke mit Klärschlamm sowie eine so genannte Luftwäsche. In Bad Vöslau (NÖ) stellte Ingenieur Bayer der Gruppe das Heizwerk und die Trocknungsanlage vor. Die Besonderheit war der Winterbetrieb: der eigene Klärschlamm (bzw. dessen Gas) wird dann verbrannt, um die Trocknungshäuser zu heizen. In Podersdorf (Burgenland) wurde die Delegation von Ingenieur Horvatitsch begleitet. Die Soltvadkerter konnten dort eine Luftwäsche in Augenschein nehmen. Dieser Apparat funktioniert mit Wasser, und mit seiner Hilfe wird das Ammoniak aus der Luft gesogen. Bei den Gesprächen tauchten verschiedene Lösungsmöglichkeiten auf, wobei die uneinheitliche Gesetzgebung beider Länder zu berücksichtigen ist. Die Bevölkerung Soltvadkerts hegt indessen weiter die Hoffnung auf saubere Luft in ihrer Kleinstadt.
 
Lajos Káposzta
 

 
 
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Energie, aber woher?

Wo steht der ungarische Energiesektor in Europa?
 
Zur Zeit muss Ungarn insgesamt zwei Drittel seines Energiebedarfs aus dem Ausland beziehen. Das entspricht in etwa der Importabhängigkeit Österreichs oder Deutschlands, während Polen, Tschechien oder Rumänien ihren Energiebedarf zu rund 70 % aus eigenen Quellen decken können. Eine Laufzeitverlängerung für Ungarns einziges Kernkraftwerk in Paks ist quasi beschlossene Sache, doch am Ausbau alternativer Energiequellen und einer deutlichen Verbesserung der Energieeffizienz kommt das Land nicht vorbei.
 
Ohne Maßnahmen zur Energieeinsparung würde der Gesamtenergieverbrauch des Landes zwischen 2010 und 2020 um gut 9 Prozent ansteigen. Der im Dezember 2010 vorgestellte Aktionsplan der Regierung zur Nutzung erneuerbarer Energien geht davon aus, dass sich dieser Anstieg durch bereits beschlossene und neue Programme zur Energieeinsparung praktisch vollständig kompensieren ließe.
Laut Angaben der Internationalen Energie-Agentur (IEA) liegt zwar Ungarns Pro-Kopf-Verbrauch an Energie nur bei rund zwei Dritteln des Wertes von Österreich oder Deutschland, doch gemessen am Bruttoinlandsprodukt wird in Ungarn mehr als das Zweieinhalbfache an Energie benötigt wie in diesen beiden Ländern. Das liegt vor allem an der katastrophalen Energiebilanz privater und öffentlicher Gebäude.

Um die Energieversorgung langfristig zu sichern, setzt Ungarn deshalb vor allem auf Energieeinsparung und auf erneuerbare Energien. Das Potential ist in beiden Bereichen gewaltig; staatliche Förderprogramme sollen helfen, wirtschaftliche Grenzen zu überwinden. Vor allem die Nutzung von Biomasse soll ausgebaut werden. Dafür gibt es schon einige Beispiele, auch im Komitat Bács-Kiskun: Holzspäne, Heu oder Stroh werden brikettiert/pelletiert und als Heizmaterial verwendet. Doch ohne die vorherige Modernisierung der Gebäudeisolierungen und der veralteten Heizungssysteme ist der Einsatz alternativer Brennstoffe lediglich ein Schuss in den Ofen.
 
Man kann nur hoffen, dass nach dem Ausbau des Kanalnetzes, der Sanierung der Mülldeponien und der Einführung des selektiven Müllsammelns als weiterer Beitrag zum Umweltschutz auch endlich die Energiewirtschaft im Lande modernisiert wird und die ihr gebührende Aufmerksamkeit erhält.
 
Lajos Káposzta
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Mehr Gäste in den Hotels

Im vergangenen Jahr stieg in Ungarn die Zahl der Hotelgäste um 1,9 Prozent und der Hotelübernachtungen um 1,5 Prozent. Auch der Umsatz in der Hotellerie sei um 4 Prozent gestiegen, geht aus dem Bericht des Zentralen Statistikamtes KSH hervor.
Interessant ist die Meldung, dass im Vergleich zum Jahre 2009 die Zahl der inländischen Gäste um 0,5 Prozent sank, die Zahl ihrer Übernachtungen aber um 1,6 Prozent stieg. Die Zahl der ausländischen Gäste stieg im gleichen Zeitraum um 4,8 Prozent, die Übernachtungen um 1,4 Prozent. In der Gesamtheit entsprach der Gästeverkehr im Vorjahr dem Niveau von 2004.
 
Info: Zentrales Statistisches Amt in Ungarn
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Ungarische Traditionen - Osterfest in Hollókõ

Hollókõ ist seit 1987 Teil des UNESCO Welterbes, liegt in Ost-Ungarn, im Cserhát Gebirge (Komitat Nógrád). Das Dorf war eine von Paloczen (slowakische Minderheit im Komitat Nógrád) bewohnte Siedlung, die das alte Palozcen-Dorfbild bis heute bewahrt hat. In dem Altdorf steht ein Dorfreservat mit 58 Häusern, wo Meisterwerke des Bauens aus dem 17. Jahrhundert stehen. Die heute zu sehenden Häuser wurden nach dem großen Feuer 1909 im traditionellen Paloczen-Stil gebaut.
 

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Aus unserem Postkasten

In der deutschen Kleinstadt Gosheim existiert ein Verein, dessen Ziel die Pflege der alten donauschwäbischen Kultur ist. Es ist der Ortsverband der Landsmannschaft der Donauschwaben in Baden - Württemberg e.V. Erstaunlicherweise gelangte ein Exemplar des Pavillon in die Hände dieser Aktivisten. So erhielt ich einen Leserbrief, der lehrreich sowohl für meine als auch alle ähnliche Forschungen ist. In dieser Nummer ging es um die Reise zweier Schwestern in die Woiwodina, wo sie in einem damals donauschwäbischen Dorf aufgewachsen sind.

Lajos Káposzta
 
 
Sehr geehrter Herr Káposzta!
 
Ich hatte die Ehre, Ihre Monatszeitung „Pavillon“ im Komitat Bács-Kiskun, Ausgabe Oktober 2010, zu lesen. Ich muss gestehen, dass ich angenehm überrascht war, schon als ich das Titelblatt erblickte, erfasste mich ein kleines Heimweh. Ich wusste nicht, dass in Ungarn noch so starke Deutschsprachige Vereine sind, die ihre Tradition mit Liebe um der Jugend willen fortführen. Machen Sie bitte so weiter.
Eigentlich wollte ich Ihnen meine Anerkennung aussprechen für den Artikel „Zeitreise im Familienkreis“, den Sie so wunderbar geschrieben haben. Aber auch um die Bemühungen Ihrerseits um die Schwestern Garatwa und ihre Enkelkinder, die Sie freundlicherweise bis in ihren Heimatort Parabutsch begleitet haben.
Je öfter ich diese Reisebeschreibung lese, um so mehr habe ich das Empfinden, fast selbst dabei gewesen zu sein. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles erdenklich Gute!
 
Mit freundlichem Gruß
Heinrich Bechtele
Weiherstraße 46, D 78559 Gosheim
im Dezember 2010
 
  
Landsmannschaft der Donauschwaben in Baden - Württemberg e.V. Ortsverband Gosheim
Die Landsmannschaft widmet sich der Pflege donauschwäbischen Brauchtums und seiner Sitten. Unser Ziel ist es, diese zu erhalten und an die Nachkommen der Donauschwaben weiter zu vermitteln.

 
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Wir fragen den Meister

Renovierung? Anstreichen? Hausbau?
 
Immer mehr neue Ansiedler wollen in Ungarn ihr Haus renovieren, erweitern oder umgestalten. Die große Preisfrage, in des Wortes doppelter Bedeutung, ist dabei immer wieder, wer ist vertrauenswürdig, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis in Ordnung, welche Garantien werden übernommen usw. Wir möchten mit diesem Artikel eine kleine Serie starten, um die Entscheidung unserer Leserinnen und Leser ein wenig zu erleichtern.
Es ist kein Geheimnis, dass die Handwerker, die ich befragt habe und die ich hier vorstellen möchte, meine Freunde sind. Das ist jedoch keine bloße Werbung, sondern eine Garantie: ich kenne und empfehle sie.
Beginnen wir mit einem Anstreicher, mit Gábor Eiler!

Viele Einzelhöfe bzw. Einfamilienhäuser wurden noch in den 1980-er Jahren aus Lehmziegeln gebaut. Worauf muss man bei ihrer Renovierung besonders achten?
Bei diesem Baumaterial ist die Durchnässung der wichtigste Problemfaktor. In dieser Landschaft und bei diesem Klima kommt die Gefahr von unten, aus der Erde. Wenn diese Hauswände erhalten werden sollen, müssen sie gegen aufsteigende Feuchtigkeit isoliert werden. Das ist die Aufgabe des Maurers, und ich habe schon zahlreiche gute Lösungen gesehen. Nachdem dieses Problem behoben ist, kann man mit dem Glätten der Wandflächen beginnen. Im Handel sind zahlreiche gute Stoffe dafür erhältlich.
 
Mit welchen Mitteln kann man Schimmelbildung verhindern?
Die äußere Isolierung und die Vermeidung von Kältebrücken ist der beste Schutz. Wenn das unmöglich ist, führt die Verwendung schimmel- oder pilztötender Farben zu einem schnellen Ergebnis, das regelmäßige Lüften nicht zu vergessen. Und, liebe Hausfrauen, in solchen Gebäuden Wäsche zu trocknen, ist nicht gerade empfehlenswert.

Wenn wir einen Maler beauftragen, worauf müssen wir achten? Was sind die charakteristischen Fehler und Mängel?
Am wichtigsten ist die entsprechende Grundierung. Sie benötigt Präzision und Sorgfalt. Die Nachlässigkeit eines Anstreichers zeigt sich leider erst nach ein bis zwei Jahren. Dann aber ganz konkret: die Farbe blättert ab, und die Tapete trennt sich von der Wand. Ein anderes, aber sehr wichtiges Argument bei der Wahl des Meisters ist dessen Sauberkeit. Denken wir auch mal ein wenig an die Hausfrauen, die ja in aller Regel die anschließende Reinigung vornehmen werden! Deshalb muss der Handwerker mit seinem Team vor Beginn der Arbeiten alle zu schonenden Flächen mit Folie abkleben. So kommt keine Farbe dahin, wohin sie nicht gehört.
 
Mehr Info auf Deutsch: +36/70 372 2397
 
Lajos Káposzta
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Zum Osterfest

Im Letzten Pavillon haben wir über ein Sprachwettbewerb in Kiskunhalas berichtet, wo die Schüler die Aufgabe gehabt haben, über Feiertage in Ungarn oder in Deutschland eine Präsentation zu machen. Wir haben dann ein Werk über Fasching gewählt. Diesmal nehmen wir einige Zitaten im Thema Ostern.
 

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