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Pavillon - Archiv

Stammtisch im Januar

Der erste Stammtisch des Jahres begann bereits um 15 Uhr, ab Januar als Zeitpunkt für die Wintertreffen bestimmt. Dieter Alfers, Erster Vorsitzender, berichtete über das vergangene Jahr, über den Erfolg der Weihnachtsfeier und danach über die Pläne für das neue Jahr.
 


Anna Péter hat für IDV-Mitglieder wieder ein Angebot: sie würde gerne im Herbst einen Ausflug nach Budapest organisieren, bei dem die Teilnehmer die Highlights der Hauptstadt kennen lernen könnten. Der Ausflug könnte dann mit einer Schifffahrt von Budapest nach Esztergom verbunden werden. Eine Fahrt nach Eger wurde auch angeboten. Ob dies ein ein- oder zweitägiger Ausflug sein sollte, muss noch geklärt werden.
 

Der bereits im vergangenen Jahr von Dieter Alfers vorgeschlagene „Tanz in den Mai” könnte auch - angesichts der für eine solche Veranstaltung recht geringen Mitgliederzahl des Vereins - als öffentliche Veranstaltung angeboten werden. Entsprechende Plakate könnten darüber informieren. Die anwesenden Mitglieder stimmten für das geplante offene Programm. Dieter Alfers wird für die Musik sorgen. Als Termin steht der 30. April fest, ein Veranstaltungsort muss noch gefunden werden. Weitere Details darüber kommen also in den nächsten Zeitungen.
 


Als Gast kam Zsuzsanna Bundity, Lehrerin am Szilády Áron Gymnasiums, zu Besuch. Sie erzählte von einem deutschsprachigen Märchenvorlese-Wettbewerb, wozu sie den IDV gerne einladen möchte. Mitglieder des IDV sollten auch in der Jury vertreten sein. Nach dem Wettbewerb ist ein Empfang geplant, bei dem der Kontakt zwischen IDV-Mitgliedern, Lehrern und Schülern lebendiger gemacht werden kann. An dem Wettbewerb werden 17 Schulen der Umgebung teilnehmen. Jede schickt eine Person pro Wettbewerbsgruppe, die die Schule vertritt. Der Termin steht schon fest: 13. April im Szilády Áron Gymnasium.
Mit Zsuzsanna Bundity kam auch die Möglichkeit eines Ungarisch-Kurses zur Sprache. Sie bot den Anwesenden – die ganz unterschiedliche Kurslevels brauchen würden – sogar mehrere Arten von Ungarisch-Kursen an. Ob dies gewünscht wird und für welche Stufe Interesse besteht, sollten sich alle bis zum nächsten Stammtisch überlegen.

V.M.
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Als Gäste beim Stammtisch: Elisabeth und Winfried Böll


 
Das Ehepaar Böll nahm zum ersten Mal am Stammtisch des IDV teil. Eigentlich hatten sie vor, auch gleich Mitglieder zu werden, doch wegen fehlender Beitrittsformulare musste diese löbliche Absicht auf das nächste Treffen verschoben werden. Wir dürfen sie also ab nächstem Monat auch als Mitglieder im IDV begrüßen.
Ich habe Elisabeth und Winfried Böll über ihr Leben befragt:
 
VASTAG Wann und woher sind sie nach Ungarn gekommen? Wo leben Sie jetzt?
DÕLT Wir kamen vor neun Jahren aus Bamberg nach Ungarn. Seitdem leben wir in Harta, wo wir uns ein Haus gebaut haben.
VASTAG: Was haben sie in Deutschland gemacht?
DÕLT: Wir waren beide in der Textilbranche tätig. Meine Frau war Schneiderin, ich war freier Textilkaufmann – so Winfried Böll.
VASTAG Warum haben Sie gerade Harta gewählt? Wie fühlen Sie sich in Ungarn?
DÕLT Harta ist ein Dorf, in dem die Mehrheit der Bewohner einen deutschsprachigen Ursprung hat. Hier sind die Menschen freundlich, passen aufeinander aus. Wir kennen schon sehr viele Leute und fühlen uns hier richtig wohl. Wir tun gerne auch etwas für das Dorf, so haben wir viele Kontakte. Wir unterstützen z.B. Kinderprogramme, Umweltschutz und Feuerwehr, wo wir schon viele Freunde haben. Harta ist toll, jedoch Budapest und andere Großstädte mögen wir nicht so.
VASTAG: Sprechen Sie Ungarisch?
DÕLT: Leider nicht viel, die Sätze kommen nicht zusammen. Es gibt in der Umgebung leider keine Schulen, in denen man Ungarisch lernen könnte, und alleine geht es nicht. Deswegen würden wir uns sehr über einen Sprachkurs in der Umgebung freuen.
 
Viktória Molnár
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Nachrichten

Zahl der Zwangsräumungen nimmt weiter zu
 
Nach Ablauf des Moratoriums für Zwangsräumungen Ende April könnten mehrere hunderttausend Menschen auf der Straße sitzen. Über hunderttausend Immobilien seien in ganz Ungarn von Vollstreckungsverfahren betroffen, informierte László Kovács, Leiter des Informationsbüros für Betroffene, die Presse. Banken üben ihr Kaufrecht für die Immobilien aus oder versuchen die Schulden zu verkaufen. Kovács zufolge seien die Schulden der Klienten im letzten Jahr um 30 bis 40 Prozent gestiegen. Die Verpflichtungen jedes zweiten Bankkunden übersteigen den Wert der für das Pfandrecht angebotenen Immobilie.
 
Ungarn gut positioniert
 
Einer Untersuchung der Oxford-Universität zufolge belegt Ungarn in der Liste der entwickelten Internetländer einen guten 28. Platz. Die Universität konzentrierte sich bei ihrem dritten wissenschaftlichen Projekt dieser Art auf die Nutzung der Breitband-Internettechnologie und testete 239 Städte in 72 Ländern. Den ersten Platz belegt Südkorea, es folgen Hongkong und Japan. Nach Ungarn kommt an 29. Stelle die Tschechische Republik, gefolgt von Polen und der Slowakei. Der Untersuchung zufolge hat sich die Qualität der Nutzung der Breitbanddienstleistungen innerhalb eines Jahres um durchschnittlich 24 Prozent verbessert.
 
Quelle: MTI — Ungarischer Nachrichtendienst
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Weitere Milliarden für den Tourismus

Die ungarische Regierung will zur Ankurbelung des Tourismus mehr Gelder in das touristische Marketing stecken. Vor allem soll der Flugtourismus gefördert werden, teilte Regierungssprecher Erik Bánki der Presse mit. Insgesamt sollen dem Tourismus aus dem Staatsbudget 6,5 Milliarden Forint zur Verfügung stehen.
Das Tourismusamt Magyar Turizmus Zrt. soll vollkommen neu aufgebaut werden, damit es wirkungsvoller arbeiten kann.
 
K.L.
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Läden zu

Der deutsche Drogeriemarkt Schlecker schließt seine 22 Filialen und zieht sich komplett aus Ungarn zurück. Das kündigte Schlecker seinen Geschäftspartnern und Zulieferern im Dezember 2010 an. 
Schlecker kam im Jahre 2006 nach Ungarn und baute ein Netz seiner beliebten Geschäfte auf. Zur Zeit werden 22 Märkte, davon allein 12 in Budapest, betrieben. Gründe für den Rückzug aus Ungarn könnte die Konkurrenz sein. DM und Rossmann betreiben landesweit jeder mehrere Hundert Märkte.
 
Quelle: Balaton Zeitung
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In Ungarn weiterhin null Promille

Mehr Rechte für die Polizei
 
Bis zum Datenaustausch mit anderen EU-Staaten soll die ungarische Polizei schon in diesem Jahr die Bevollmächtigung erhalten, ausländische Autos so lange festzuhalten, bis deren Fahrer das verhängte Bußgeld bezahlt haben. Bisher war es üblich, dass die Fahrer von Autos mit ausländischem Kennzeichen ihren Bußgeldbescheid mit Zahlschein ohne jegliche Rechtsfolgen einfach unbeachtet wegwarfen.
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Eine bittere Erfahrung: Einbruch in meinem Haus

Informationen des Verbandes der Ungarischen Versicherungsgesellschaften
 
Was ist im Falle eines Einbruchs zu beachten, um eine schnelle Schadenregulierung zu erreichen? Wie ist der zeitliche Ablauf, und was wird wie erstattet.
Nach einem Einbruch ist unbedingt sofort eine Anzeige bei der Polizei erforderlich. Selbst wenn man aus eigener oder fremder Erfahrung die Erfolgsaussichten einer Täterverfolgung als sehr gering einschätzt, muss die Anzeige erstattet werden. Inhalt der Anzeige muss auch sein, was genau gestohlen wurde. Dabei müssen die Gegenstände so exakt wie möglich (Alter, Herkunft, Wert) beschrieben werden.
Grundlage einer späteren Schadenregulierung ist immer das Polizeiprotokoll. Was nicht bei der Polizei als gestohlen angezeigt wurde, wird auch nicht ersetzt. Häufig wird nach Erstatten der Anzeige das Fehlen weiterer Hausratgegenstände festgestellt. Dinge, deren Diebstahl in der ersten Aufregung nicht aufgefallen ist, müssen bei der Polizei nachgemeldet werden und Inhalt/Ergänzung des Polizeiprotokolls werden.
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Ungarn übernahm EU-Ratspräsidentschaft

Europäische Roma-Strategie soll erarbeitet werden
 
Nach Slowenien und Tschechien übernahm Ungarn im Januar als dritter der jungen EU-Staaten für ein halbes Jahr in der Europäischen Union die Ratspräsidentschaft. Die Aufgabe fällt in eine äußerst bewegte Zeit, in der die europäische Wirtschaft vor allem von Sorgen um den Euro und Gastgeber Ungarn von radikalen, aber teils umstrittenen und vom Ausland mit Sorge betrachteten Veränderungen geprägt ist.
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Franz Liszt – Liszt Ferenc

2011: Jubiläum des berühmten Komponisten
 
Dieses Jahr wird auch in Ungarn der 200. Geburtstag des großen Komponisten und Pianisten gefeiert, der am 22. Oktober 1811 im damals ungarischen Raiding (heute Burgenland/Österreich) als Liszt Ferenc geboren wurde.
Nach ersten Erfolgen ging der junge Klavierspieler Franz Liszt beim damaligen Wiener Hofkomponisten Antonio Salieri in die Schule. 1823 zog Liszt nach Paris, wo er die nächsten Jahre Erfolge feierte. Der „Teufelsgeiger“ Niccolo Paganini sollte ihn hier prägen, er inspirierte Liszt zu seiner virtuosen Spieltechnik. 

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Schweineschlacht“fest“

Kritische Gedanken von Ines Stefan
 
Im Februar wird wieder eines der gefühlten hunderttausend „traditionellen“ ungarischen Feste gefeiert: ein Schweineschlachtfest. Dieses Mal in Baja. Öffentlich. Man hofft auf viele Besucher, die sich die frisch ermordeten Tiere, in mehreren Schritten über den Tag verteilt und unterstützt durch reichlich Pálinka, einverleiben. Welch ein Erlebnis!
Hat sich eigentlich irgendeiner der teilnehmenden Genießer an einem solchen „Fest“ schon einmal Gedanken gemacht, wie viel Stress, Ängste, Schmerzen und Leiden ein Schwein, eines der intelligentesten Tiere der Welt, beim Töten durch den Menschen ertragen muss? Ohnehin schon, aber ganz besonders in Ungarn, denn – Zitat –: „das „Fleisch wird erst richtig gut, wenn das Schwein vor dem Tod möglichst laut und lange geschrieen hat“. Im Klartext: Das Schwein muss so lange wie irgend möglich leiden, bevor es endlich erlöst wird. Wem da nicht der Bissen im Halse stecken bleibt ...
Wie wäre es denn, wenn die öffentliche Hinrichtung mit Volksfestcharakter wieder eingeführt würde? Wäre doch eine Bombenidee für ein neues „traditionelles“ Fest. Allerdings leider ohne leibliche Genüsse, es sei denn, auch der Kannibalismus bekommt eine neue Chance.
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Schreibtisch-Welpen

Wer ist zuständig, wenn keiner zuständig ist?
 
FOTO welpen
 
Diese beiden Hundebabies haben eine traurige Geschichte, die jedoch nicht einer gewissen Komik entbehrt. Der "Züchter" hatte seinen Hundenachwuchs einfach in einem Kiskunhalaser Vorgarten entsorgt. Eine leider häufig praktizierte Methode, um unerwünschte Hundewelpen los zu werden. Der Besitzer des Vorgartens war mit dem plötzlichen Familienzuwachs überfordert und wandte sich um Hilfe und Übernahme der Babies an den Hundefänger, in Kiskunhalas zuständig für herrenlose Hunde. Dieser lehnte jedoch ab, da die Städtische Hundefängeranlage nicht für die Aufnahme von Welpen konzipiert sei. Daraufhin packte der Vorgartenbesitzer die Welpen ein und besuchte den Chef des Hundefängers in dessen Büro im Rathaus. Nachdem auch der Chef sich für nicht zuständig erklärt hatte, setzte der Vorgartenbesitzer die Welpen kurzerhand auf dessen Schreibtisch und entschwand mit den Worten: "ICH bin auch nicht zuständig!" So kann man Behörden auch zwingen, ihrer Pflicht gerecht zu werden. Klasse!
 
Für die Kleinen baute der Hundefänger auf „höchsten“ Befehl eilig in einem Zwinger seiner Anlage eine Hundehütte aus Strohballen auf. Dick mit Stroh ausgepolstert diente sie den fünfeinhalb Wochen alten Welpen als kurzfristige Unterkunft. Na also, geht doch!
 
Anfang Januar sind die kleine Apple und ihr Brüderchen Azur ins Kiskunhalaser Tierheim übergesiedelt. Sie sind mittlerweile dreieinhalb Monate alt und warten sehnlichst auf ein endgültiges Zuhause.
 
Bei Interesse ausführliche Infos unter Tel. 20/314 5475.
 
Ines Stefan
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Erwischt: Dieter Alfers

Mit ein paar spärlichen Daten zu seinem Lebenslauf hatte sich Dieter Alfers bei seiner Wahl zum IDV-Vorsitzenden vor einigen Monaten vorgestellt. Hier noch einmal zur Erinnerung: Als ehemaliger Mitarbeiter (in Altersteilzeit) eines Bankinstituts hatte er sich entschlossen, das für ihn zu „enge“ Deutschland zu verlassen und in einem anderen Land noch einmal ein neues Leben zu beginnen. Die beiden Söhne waren schon lange außer Haus, von seiner Ehefrau lebte er seit Jahren getrennt. „Ich war nie ein Stadtmensch, sondern schon immer ein überzeugter Anhänger des Landlebens.“ So siedelte Dieter 2008 mitsamt seinen fünf Schafen in die Puszta, nach Moricgát, um. Warum ausgerechnet Ungarn? „Reiner Zufall“, sagt er, „es hätte durchaus auch ein anderes Land sein können. Aber hier stimmte einfach alles, was ich mir vorgestellt hatte.“
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