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Pavillon - Archiv

Stammtisch im Oktober

 

Noch vor Beginn des Stammtischs kam es zu einigen Turbulenzen, da der Versammlungsort, die Sóstó Csárda, an diesem Tag wegen des Einbaus einer neuen Küche geschlossen war. Wir konnten dann aber doch noch in den gähnend leeren Gastraum, bekamen auch Getränke serviert, doch wer in Erwartung eines Abendessens mit leerem Magen erschienen war, musste an diesem Abend mit einem ebensolchen wieder nach Hause gehen.

 
 

Dieter Alfers, erster Vorsitzender, hatte fleißig Hausaufgaben gemacht und kam mit einem ganzen Sack voller Vorschläge und Anregungen. Zunächst mahnte er jedoch bei den Mitgliedern die Rückgabe der versandten Fragebögen an. Liebe IDVler – bitte spätesten zum November-Stammtisch mitbringen!

 

Eine weitere Bitte an die Mitglieder war, bis zum nächsten Treffen darüber nachzudenken, ob der Vereinsabend nicht zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden könne, beispielsweise am Samstag, tagsüber. Da viele Mitglieder eine recht weite Anfahrt haben, wäre dies, zumindest für die Wintermonate, eine Alternative zum Abendtermin.

 
 

Es folgte ein kurzer Rückblick auf die Fahrt des IDV nach Veszprém am 29. September.

 
 

Für die am 13. Dezember geplante Weihnachtsfeier sowie weihnachtliche Besuche des IDV in gemeinnützigen Einrichtungen steht wieder die große Frage an: Wer packt die Unmengen von Geschenkpäckchen und erledigt den Einkauf dafür? Siegrid und Hans Neudorfer, die diese Aufgabe oft genug allein bewältigt haben, sollten unbedingt Mithilfe bekommen. Freiwillige bitte vortreten!

 
 

Für die Gestaltung der Vereinsabende im Jahr 2011 präsentierte Dieter einige Vorschläge: Erste-Hilfe-Kurs mit Klaus Geisler, Vortrag eines Heilpraktikers, Bogenschießen mit Lajos Káposzta und am Samstag, 30. April 2011, „Tanz in den Mai“. Ergänzt wurden diese Anregungen noch durch Ingrid Szeklinski: zum Thema „Wer kann Was?“ könnten IDV-Mitglieder ihre Hobbies vorstellen oder von ihren Interessen erzählen bzw. ihren Erfahrungen in Ungarn berichten.

 
 

Auch um Fahrten/Ausflüge hatte sich Dieter bereits einige Gedanken gemacht, wie z.B. noch in diesem Jahr ein Besuch des weihnachtlichen Budapest, evtl. verbunden mit dem Besuch des Museums der schönen Künste. Für das nächste Jahr dann eine Stadtführung in Budapest und bei Interesse eine Fahrt nach Nordost-Ungarn in die Region von Tokaj und Sárospatak, mit einer Übernachtung.

 

Genug Stoff also zum Nachdenken für alle!

 

 

 

Ines Stefan

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IDV-Aktion für das Kiskunhalaser Tierheim

 

Zwischenbericht

 

 

 

In der Augustausgabe des Pavillon berichteten wir über das spontane Hilfsangebot einiger IDV-Mitglieder, die marode Tierheimküche zu liquidieren und statt dessen mit möglichst geringem finanziellen Aufwand in einem anderen Raum eine „richtige“ Küche einzurichten. Seither wurde ich häufig gefragt, wie weit denn nun die neue Küche gediehen sei. Obwohl die Arbeiten der ehrenamtlichen Helfer immer wieder durch Krankheit, defekte Autos, Reisen nach Deutschland etc. unterbrochen werden mussten, nimmt sie jetzt doch sichtbar Gestalt an:

 
 
 

Fußboden- und Wandfliesen sind verlegt, Wasser, Abfluss und Strom installiert, die Wände frisch gestrichen. Mit dem Aufbau der gespendeten Küchenmöbel wurde begonnen. Jetzt wird es (hoffentlich) nicht mehr lange dauern, bis alles fertig ist...

 

 

 

Ines Stefan

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Neuer Bürgermeister in Kiskunhalas

 

Nach den Wahlen am 3. Oktober umfasst der neue Stadtrat in Kiskunhalas 14 Vertreter. István Gyovai (von dem Verein „Unsere Zukunft ist Kiskunhalas“), der neue Bürgermeister, benannte vier Vizebürgermeister für die kommenden vier Jahre. Károly Tamás Dózsa, Balázs Halász, Attila Jekõ und Péter Nagy werden die Arbeit des neuen Bürgermeisters unterstützen. István Gyovai ist Ingenieur und dem IDV durch die Planung des Musikpavillons bekannt. Sein Ziel ist es, das Image der Stadt aufzupolieren, deren Namen in den letzten Jahren in den Landesmedien allzu häufig für negative Schlagzeilen sorgte. Die Stadt hat viele Werte, die zwar im Ausland bekannt sind, jetzt aber auch in Ungarn popularisiert werden sollen.

 

Außer dem Stadtrat wurden auch die Minderheitenselbstverwaltungen aufgestellt. In der Stadt gibt es zwei Minderheiten, die den Sprung in den Stadtrat schafften: die Deutsche und die Roma Minderheit. Beide arbeiten jetzt mit jeweils vier Vertretern. Mitglieder der Deutschen Minderheitenselbstverwaltung sind János Knáb, Jakab Merényi, Anita Schindler, Dr. Árpád Schindler. Der Vorsitzende, Dr. Árpád Schindler, will die bisherige Arbeit fortsetzen: Betätigung des Musikpavillons und Unterstützung des Fremdsprachenunterrichts sind die Hauptziele des Gremiums.

 

V.M.

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Roter Schlamm

 

Bisher haben wir in der großen Tiefebene wenig darüber gehört, nämlich über ein Abfallprodukt der Aluminium-Industrie, den roten Schlamm mit seiner ätzenden Wirkung.

 

Die Hochburgen dieses Industriezweigs befinden sich in Transdanubien. Durch die furchtbare Katastrophe am Montag, 4. Oktober, gelangten einige Orte zu trauriger Berühmtheit. An dem Schlammauffangbecken von Ajka im Komitat Veszprém hatte sich ein Dammbruch ereignet, und mehrere Siedlungen wurden mit dem ätzenden Giftschlamm überflutet. Devecser und Kolontár hatten am meisten zu leiden. Die Fachleute können sich immer noch nicht entscheiden, ob die verschmutzten und verseuchten Häuser wieder bewohnbar gemacht werden können oder abgetragen werden müssen. Die Bevölkerung befürchtet, dass die Erde, die Straßen, die Gärten und selbst die Wände mit diesem Stoff vergiftet wurden. Was passiert, wenn man diesen Staub monatelang einatmet? Was darf man in den Gärten anbauen? Viele entschlossen sich, in ein anderes Dorf umzuziehen.

 

 

 

Durch eine Privatinitiative begannen Aktivisten kaum einige Tage nach der Katastrophe Spenden zu sammeln. Die Einwohner aus Kiskunhalas, Bócsa und Soltvadkert sammelten Kleider, Reinigungsmittel, Möbel und Lebensmittel innerhalb einiger Tage in so großer Menge, dass sie zwei große Lkw füllen konnten. Eine Delegation transportierte die Hilfsgüter am 13. Oktober nach Devecser und übergab sie der Hilfsorganisation der Malteser. Außerdem haben die Soltvadkerter protestantischen Kirchengemeinden und Zivilisten etwa 2 Mio. Forint gesammelt, die direkt an das Bürgermeisteramt der Stadt Devecser überwiesen werden. Hoffentlich wird diese Summe auch dem vorbestimmten Zweck dienen: dem Wiederaufbau neuer Häuser!

 

 

 

Lajos Káposzta

 

 

 

FOTO: VOROSISZAP

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Deutsche Privatsammlung in Kiskunhalas ausgestellt

Interview mit Herbert Schwarz

 
 

Bis Ende November kann die Ausstellung „Wein und Rebe“ von Richard Rother angeschaut werden. Die Ausstellung wurde Anfang September, während des Weinlesefestes in Kiskunhalas, eröffnet, und jedem ist zu empfehlen, die amüsanten Grafiken anzuschauen! Anlässlich der Ausstellung befragten wir Herbert Schwarz, Bibliothekdirektor i.R. aus Kronach, der diese Rother Werke seiner Privatsammlung nach Kiskunhalas gebracht hat, um sie auch hier bekannt zu machen.

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Mörder bestraft

 

Die Zeitung „Halasi Tükör” berichtete, dass der Mörder der 61-jährigen Schweizerin, die im August 2009 in Szank ermordet wurde, eine lebenslängliche Gefängnisstrafe bekam. Der 28-jährige Mann wollte die Tanya der Frau ausrauben, diese hatte ihn jedoch bemerkt, wofür sie mit ihrem Leben bezahlte. Laut dem Szegeder Gericht kann der Mann frühestens in 30 Jahren unter Auflagen freigelassen werden.

 

 

 

V.M.

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Halloween und Kürbislampe

Vor ein paar Tagen war ich in einem Geschenkeladen, wo in der Schlange vor mir eine Mutter mit ihrem Sohn stand. Er wollte Halloween-Luftballons kaufen, ich nehme an, um an einer richtigen Halloweenparty teilzunehmen. Von Halloweenpartys hörte ich schon letztes Jahr, als meine Bekannte für ihre siebenjährige Tochter so eine Party organisierte. Ihre Wohnung verwandelte sich für einen Abend in ein Halloween-Kastell, wo auch die Kürbislampe nicht fehlen durfte.
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Aus anderen deutschen Volksgruppen: Serbien

 

In Serbien wurden dieses Jahr landesweite Wahlen für die Bestimmung der neuen Dachvertretungen der ethnischen Minderheiten organisiert. Gemäß des neuen Minderheitengesetzes fanden heuer die Wahlen einheitlich für alle nationalen Gemeinschaften statt. Gewählt werden sollten die sogenannten Nationalräte, das sind die Gremien, die die Verbindung zwischen Regierung und Minderheitengruppen herstellen. Hierfür mussten sich im Vorhinein die Mitglieder der nationalen Gruppen auf Wahllisten eintragen lassen. Um Wahlen organisieren zu dürfen, sollten sich bis zum 9. März mindestens 40 Prozent der bei der letzten Volkszählung registrierten Personen einschreiben. Wäre die erforderliche Wählerzahl bei einer Gruppe nicht zustande gekommen, hätten bei der betreffenden Minderheit keine Wahlen stattfinden dürfen und die Gemeinschaft wäre ohne Staatsfinanzierung für die nächsten 4 Jahre geblieben. Die deutsche Gemeinschaft in Serbien zählt rund 4000 Mitglieder, folglich sollten sich mindestens l600 Serbiendeutsche auf Wahllisten eintragen. Die erforderliche Mitgliederzahl wurde erreicht und bei den Deutschen in Serbien konnten die Wahlen Anfang Juni stattfinden. Das Ministerium für Menschen- und Minderheitenrechte aus Belgrad lud Ende Juni die neu gewählten Mitglieder des Nationalrats der deutschen Minderheit zur Versammlung für Vorstandswahlen ein. Der neue Vorstand wurde mit einer Stimmenmehrheit von rund 73 Prozent gewählt. Neuer Präsident ist Laslo Gence Mandler, der auch Vizepräsident des Deutschen Volksverbandes aus Mariatheresienopel/Subotica ist. Als Vizepräsidenten wurden gewählt Rudolf Weiss, zugleich Präsident des Deutschen Volksverbandes aus Subotica, und Anton Beck, Vorsitzender des Deutschen humanitären Vereins „St. Gerhard“ aus Sombor. Die Amtszeit des neuen Nationalrats beträgt vier Jahre. Der bisherige Vorsitzende und Vorstandsmitglied des Deutschen Nationalrats in Serbien, Andreas Bürgermayer aus Neusatz/Novi-Sad, wurde aus dem obersten Führungsgremium mit mehr als 78 Prozent der Stimmen abgewählt. Er ist weiterhin ordentliches Mitglied des Nationalrates geblieben. Der Nationalrat der deutschen Minderheit in Serbien beschloss in seiner ersten Sitzung am 7. Juli einstimmig, den Hauptsitz der Organisation von Neusatz/Novi-Sad nach Mariatheresienopel/Subotica zu verlegen.

 

 

 

Die neue Anschrift lautet:

 

Nationalrat der Deutschen Minderheit in Serbien
Karadjordjev Put 72, 24000 Subotica, Republik Serbie

 

 

 

Info: LandesratForum

 

 

 

FOTO: SERBIEN

 

KÉPALÁ: Rudolf Weiss und Laslo Gence Mandler im Deutschen Haus zu Mariatheresienopel/Subotica

 

 

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29. September 2010 … Bacs-Kiskun ade

FOTO reisebericht 1 - 3

 
 

In aller Frühe machten sich fünf Mitglieder des IDV auf den Weg zu einer Tagesreise nach Veszprém und Pannonhalma. Begleitet wurden wir von Anna Péter aus Kiskunhalas, die diese Reise ausgearbeitet hatte.

 

Nach ca. 3 Stunden Autofahrt in dem bequemen Kleinbus erreichten wir Pannonhalma. Schon von weitem sah man die mächtige Klosteranlage auf dem Martinsberg. Die Erzabtei Pannonhalma ist das Zentrum der ungarischen Benediktinerkongregation. Hier leben z.Z. noch 35 Mönche.

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Betrüger fordern Geld

 

Besonders bei älteren und gutgläubigen Menschen klopfen Trickbetrüger an die Tür und stellen sich als Mitarbeiter der Wasserwerke vor, die Bestellungen für das Reinigen der Kanäle aufnehmen. Sie fordern eine Bezahlung von mehreren Tausend Forint, quittieren den Empfang, verabschieden sich freundlich und werden nicht mehr gesehen. Solche Fälle wurden bisher eher in kleinen Gemeinden angezeigt, kommen aber inzwischen auch in größeren Orten vor. Deshalb machen die Wasserwerke auf der Rückseite der Rechnungen und in gesonderten Briefen die Verbraucher darauf aufmerksam, dass die Mitarbeiter der Wasserwerke diese Arbeiten nur nach vorheriger Bestellung ausführen. Außerdem legen ihre Mitarbeiter immer einen Ausweis mit Foto und eigener Identifizierungsnummer vor. Alle Mitarbeiter des Dienstleisters tragen dunkelblaue Arbeitskleidung. Aktuellen Daten zufolge wurden in diesem Jahr im Komitat Bács-Kiskun bisher mehr als 250 Personen Opfer von Trickbetrügern, 22 Prozent von ihnen waren Menschen über 60 Jahre.

 

 

 

K. L.

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Brief an den Urgroßvater

Urgroßvater, warum hast Du es mir so schwer gemacht?
Du hast gelebt und die Last getragen,
oft auch gejubelt in fröhlichen Tagen.
Deine Mutter hat Dich aufgezogen,
Dein Vater hat Dich auf den Weg gebracht.

 

Bist gewandert als stolzer Mann mit Frau und Kind durchs ganze Land.
Hast Dich gesorgt, gekämpft, geblutet.
Hast geprägt einen Daseinssinn für Deine Nächsten bis zum Grabe hin.

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Winzerfest in Kiskunmajsa

Wenn Herbst, dann Winzerfest, ist man schon in Ungarn daran gewöhnt. Der Pavillon hat schon über das Weinlesefest in Kiskunhalas berichtet, jedoch nicht nur hier, sondern auch in anderen Ortschaften der Umgebung fanden Winzerfeste statt.

 

Im Jonathermal Camping von Kiskunmajsa wurde sie am 18 September veranstaltet. Die kostenlosen Programme sicherten viel Spaß der Teilnehmenden in allen Jahresalter. Obwohl es am Vormittag geregnet hat, besuchten viele Campingbewohner (sowohl Ungarn wie Ausländer) die Veranstaltung. Der Nachmittag hatte schon richtige Weinlesefest-Stimmung: dank der Sonne kamen viele Interessanten um aus den zahlreichen Programme zu wählen: es gab Handwerksgewerbe, Veteran-Motorrad-Umzug und Ausstellung, Krammarkt, Ofenbacken, Kutschfahrt-Vorführung, Kutschfahrten, Paprikaauffädeln, Mostpresse und Mostverkosten, Kürbisschnitzen, Pflaumenmarmelade kochen, spielerische Wettbewerben.

 

Zum Mittag konnte man interessante und leckere Speisen kosten: im einem speziellen Milchtopf (??? köcsög) gekochte Bohnensuppe mit Schweinehaxen.

 

Am Nachmittag spielten: die Zytherkapelle von Tázlár, die Gesanggruppe Vivat Bacchus und die Volkstanzgruppe aus Bácstopolya angeschaut wurden. Der Tag wurde mit einem Abendessen und Ball abgeschlossen.  

 

Das Winzerfest wird nächstes Jahr am 17. September 2011 veranstaltet, auf den man alle Interessanten sehr herzlich erwartet.

 

Weitere Fotos des Festes sind im Homepage www.jonathermal.hu zu sehen.

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Monika Kaden

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