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Pavillon - Archiv

Stammtisch im September

Zu diesem Treffen waren ungewöhnlich viele Mitglieder und Gäste erschienen, wohl auch in der Hoffnung, mit dem neuen Vorsitzenden des IDV, Dieter Alfers, gemeinsam die Zukunft des Vereins voranbringen zu können. Ein vorab versandtes Rundschreiben von Dieter an alle Mitglieder mit vielen nützlichen Denkanstößen und einem beigefügten Fragebogen gab Anlass zur Hoffnung auf viel Neues im Vereinsleben. Das Rundschreiben war zwar mit dem Vermerk „nach Niederschrift verreist“ versehen, einen Hinweis über die Dauer der Reise gab es dagegen leider nicht. Dementsprechend enttäuscht waren etliche der Mitglieder, dass Dieter nicht anwesend war.

 
In gewohnter Manier übernahm dann Dr. Árpád Schindler, stellvertretender Vorsitzender, die Leitung des Abends und begrüßte die Anwesenden. Er informierte über die am 3. Oktober anstehenden Kommunalwahlen im Land und legte allen Mitgliedern, die über eine Aufenthaltsgenehmigung verfügen, ihre Beteiligung daran nahe.
 

Sein Vorschlag zur Wiederholung des seit Jahren gemeinsam mit den örtlichen Tierschützern stattfindenden Flohmarkts im Oktober stieß dieses Mal auf ebenso wenig Gegenliebe wie zuvor schon die Beteiligung z.B. am Stadtfest in Kiskunhalas, am Fest im Thermalbad Kiskunmajsa oder dem Kiskunhalaser Weinlesefest im September. Es scheint, als seien Aktivitäten, bei denen persönlicher Einsatz gefragt ist, bei den Mitgliedern nicht mehr sonderlich beliebt...

 
 

Persönlichen Einsatz zeigt hingegen unvermindert Vereinsmitglied Klaus Geisler. Ein Jammer, dass er nur in den Sommermonaten vor Ort ist! Dieses Mal hatte Klaus eine Menge neuwertiger Bett- und Tischwäsche mitgebracht, die dem Altersheim in Szank gespendet werden soll. Holda Harrich erklärte sich bereit, die Spenden zu übergeben.

 

Ein besonderes Lob von Klaus erhielt der Pavillon für seine Rubrik „Veranstaltungen im Komitat Bács-Kiskun“. Danke für die Blumen, lieber Klaus, die Redaktion reicht sie an Lajos Káposzta weiter, der den Veranstaltungskalender jeweils zusammenstellt.

 

Darüber hinaus schlug Klaus als Programmpunkt für das kommende Jahr einen Erste-Hilfe-Kurs für die Vereinsmitglieder vor, den er als ausgebildeter Rettungssanitäter abhalten könne. Klaus einschränkend: „Mund-zu-Mund-Beatmung“ kommt nicht vor.“ Die Mitglieder waren erleichtert und ... zeigten Interesse. (Anm.: Na, so was!)

 
 

Ein weiterer Vorschlag kam von Bori Nagy: Vortrag eines Heilpraktikers beim Stammtischabend. Die Mitglieder zeigten großes Interesse, das in dem – möglichweise nicht ganz ernst gemeinten? – Vorschlag für einen „Esoterik“-Abend gipfelte. (Anm.: Na, jetzt aber!)

 
Zum Notieren noch dies:
 

·         Ab Oktober beginnt der monatliche Stammtisch über die Wintermonate wieder um 18.00 Uhr.

 

·         Die diesjährige Weihnachtsfeier des Vereins findet am 13. Dezember statt.

 

 

 

Ines Stefan

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Heitere Grafiken dürfen nicht verpasst werden!

Am Freitag, 10. September, wurde eine schöne und amüsante Grafikausstellung im Kiskunhalaser Thorma János Museum eröffnet. Mit dem Titel „Wein und Rebe” wurden Grafiken von Richard Rother ausgestellt, die aus der Privatsammlung von Herbert Schwarz, Direktor i.R. der Kronacher Bibliothek, stammten. Zur feierlichen Eröffnung wurden Reden von Aurél Szakál, Direktor des Thorma János Museums, Dr. Árpád Schindler, Vorsitzender der Kiskunhalaser Deutschen Minderheitenselbstverwaltung, und Wolfgang Beiergrößlein, erster Bürgermeister von Kronach gehalten. Anschließend sprach Herbert Schwarz über den Künstler und die ausgestellten Werke. Nikolett Harangozó, Studentin der Musikakademie, begleitete die Eröffnungfeier mit dem Cello.

 

 

 

FOTO:  ausstellung_schwarz

 

KÉPALÁ:

 

Man folgte dem Besitzer der Grafiken mit großem Interesse …

 

 

 

Große Freude der Organisatoren, dass sie zur Eröffnung nicht nur Ungarn, sondern auch hier lebende Deutsche, Mitglieder des IDV, und auch die Kronacher Delegation begrüßen durften.

 

 

 

FOTO: ausstellung_kronach

 

 

 

 

 

Alle, die dort waren, sind um ein schönes Erlebnis reicher geworden, denjenigen, die die Eröffnung verpasst haben, sei auf jeden Fall empfohlen, die amüsanten Grafiken noch anzuschauen. Bis zum 30. November ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Museums noch zu besichtigen. (Thorma János Múzeum, 6400 Kiskunhalas, Köztársaság u. 2., 77/422-864, muzeum@halas.hu)

 

 

 

Viktória Molnár

 

 

 

 

 
 

Richard Rother

 

(* 8. Mai 1890 in Bieber im Spessart; † 2. November 1980 in Fröhstockheim)

 

FOTO: ausstellung_rother

 

Richard Rother wurde als Sohn eines Amtsgerichtsrates im hessischen Bieber geboren. Für ihn stand schon frühzeitig ein künstlerisches Berufsbild fest. Den Grundstock für seine Laufbahn bildete der Besuch der Kunstgewerbeschule in Nürnberg. 1910 erhielt er zwar einen Platz in der Bildhauerklasse von Hermann Hahn an der Kunstakademie in München, konnte aufgrund der schmalen Witwenrente seiner Mutter diese Möglichkeit jedoch nicht nutzen.

 

Bis 1914 arbeitete Rother in den Ateliers von Bildhauern in München, Offenbach, Frankfurt a.M. sowie bei Professor Widmer in Nürnberg und lernte den Umgang mit den Materialien Holz, Stein und Stuck.

 

Nach Ende des 1. Weltkrieges ging Rother nach Kitzingen. Dort führte er Auftragsarbeiten für Porträtbüsten aus. In Kitzingen lernte er auch seine Frau Linde kennen. Die Geburtsanzeige für seine Tochter in Form von Holzschnittdrucken fand ungeahnte Resonanz, so dass für alle möglichen Anlässe seine Holzschnitte immer mehr nachgefragt wurden, wobei er seine Motive vorwiegend im heimatlichen Winzermilieu und dem fränkischen Weinbau fand. Diese Holzschnitte wurden schließlich die bekanntesten Werke des ursprünglichen Bildhauers Rother.

 
 
 

Quelle: www.wikipedia.de

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Kiskunhalas feierte trotz Regen

 
 

Am zweiten Septemberwochenende wurde in Kiskunhalas das 31. Weinlesefest veranstaltet. Das dreitägige Fest wurde dieses Jahr vom Wetter nicht gerade verwöhnt. An allen drei Tagen musste man immer wieder gegen den Regen kämpfen.

 

 

 

FOTO: szuret_halas1

 

 

 

Wie immer kamen auch dieses Jahr wieder mehrere in- und ausländische Kulturgruppen, um in der Stadt aufzutreten. Neben den Partnerstädten Kronach, Novy Sanch und Sepsiszentgyörgy (Rumänien), Magyarkanizsa (Serbien) war auch die Mongolei vertreten. Eine dreiköpfige Gesangsgruppe stellte dem Publikum eine äußerst interessante Gesangsweise vor. Die Technik, die sie zum Singen benutzen, ist auch in der Mongolei eine Seltenheit, nur 3 bis 5 Leute können diese ungewöhnlichen Töne mit Hilfe ihrer Kehle produzieren. (Vor einigen Monaten traten sie übrigens mit ihrer Kunst in einer deutschen Fernsehshow auf.) Sie wurden von einer offiziellen mongolischen Delegation begleitet: die mongolische Botschafterin war am Freitag in die Stadt gekommen, um eine Ausstellung im Spitzenhaus zu eröffnen.

 

 

 

FOTO: szuret_mongolok

 

 

 

Die Samstagveranstaltungen wurden mehrmals im Regen abgehalten. Auch der große Festumzug wurde patschnass. Trotz des Regens waren sehr viele Besucher zum Umzug gekommen. Die Nachmittags- und Abendprogramme wurden zum Glück nicht mehr vom Wetter gestört.

 

 

 

FOTO: szuret_nagyik

 

 

 

Absoluter Erfolg…die Rap-Omas. Sie hätten zweifellos den Publikumspreis heimgebracht, so es ihn denn gegeben hätte. Mit einem Durchschnittsalter von 75 Jahren kamen sie aus Kunfehértó nach Kiskunhalas, um ihr Rap-Wissen zu präsentieren.

 

 

 

 

 

FOTO: szuret_kronach

 

 

 

Die Kronacher Delegation: Wolfgang Beiergrößlein und seine Frau, Barbara und Hans Bayer

 

Wolfgang Beiergrößlein, erster Bürgermeister von Kronach war zum ersten Mal in Kiskunhalas. Er fand die Stadt sehr schön und war der Meinung, das die beiden Partnerstädte sehr gut zusammen passen. Für die Zukunft hat er eine weitere Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kultur und des Schüleraustauschs versprochen. Auf die Frage des Halas-TV, ob er auch eine wirtschaftliche Partnerschaft zwischen den Städten plane, war seine Antwort, dass er daran bislang nicht gedacht habe. Wenn er jedoch nach den Wahlen den neuen Bürgermeister von Kiskunhalas kennen lerne, würden sie auch die Möglichkeit einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit untersuchen.

 

 

 

V.M.

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Kecskeméter Schwimmbad demnächst unter Dach und Fach

Wie wir bereits berichteten wird in Kecskemét das alte Schwimmbad durch einen völlig neuen Komplex ersetzt. An dem neuen Gebäude arbeiten fast 100 Arbeiter, und es wird bis Ende November unter Dach gebracht sein. Das neue Schwimmbad wird Sportler, Hobby-Schwimmer, Familien mit Kleinkindern bedienen können. Es ist auch für die Organisation internationaler Wettbewerbe geeignet. Neben dem Angebot für Schwimmer werden auch Wellnessfans auf ihre Kosten kommen.

V.M.

 

Info: www.kecskemet.hu

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Puppentheater – wie vor 50 Jahren…

 

In der Kindheit der heutigen Großeltern wäre ein Bierfest oder irgendein Dorffest ohne Puppentheater oder zumindest Komödianten unvorstellbar gewesen. Dies gilt nicht nur für Westeuropa, auch in Ungarn hat diese Kunst Tradition. Henrik Kemény heißt der heute noch lebende Puppenkünstler, der für mehrere Generationen das Märchen über „Vitéz László“ („Ladislaus, der Held“) auf seiner „Mikrobühne“ vorführte. Das kleine Theater ist leicht aufzustellen, man braucht nur einige Bänke für das Publikum, und schon kann es losgehen. Der Greis gibt seine Kenntnisse weiter. So erschien dieses Märchenspiel durch die Vermittlung der Künstler des Kecskeméter Puppentheaters „Boróka“ auch auf vielen Dorffesten.

 

An einem Septemberwochenende konnte das Publikum die lustige Geschichte in Kunszállás, südlich von Kecskemét, verfolgen. Das Stück ist von Wort zu Wort das gleiche wie vor 50 Jahren. Es war also kein Wunder, dass im Publikum drei Generationen einträchtig nebeneinander saßen und der Vorführung lauschten.

 

 

 

Lajos Káposzta

 

 

 

FOTO: puppentheater

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Alter deutscher Schrank

 

Ein alter, schäbiger Schrank im Museumslager von Kiskunhalas. An den Türen irgendeine Aufschrift. Nicht einmal auf Ungarisch. Kaum lesbar. Eine Jahreszahl deutete auf die Mitte des 19. Jahrhunderts hin.

 

Der Schrank geriet Anfang der 1960-er Jahre durch Kauf in den Besitz des Museums. Etwa 45 Jahre stand er im Lagerhaus, unter einer dicken Staubschicht verborgen. Bis Historiker kamen, die die Besonderheit dieses Möbelstücks entdeckten: ein Schrank aus Soltvadkert, der für ein junges Ehepaar, Nikolaus Katzenbach und Katharina Gillich(in), im Jahre 1849 angefertigt wurde. Und wenn man ihn aufarbeiten würde, könnte man sich an den originalen Farben ergötzen.

 

Nachdem seine Geschichte im Jahrbuch des Kiskunhalaser Museums publiziert worden war, bekam das Museum die Gelegenheit, für die Restaurierung einen Zuschuss aus einem staatlichen Geldfonds zu erwerben. Aurél Szakál, der Direktor, war sehr stolz, als er nach mehrwöchiger Arbeit den alten schwäbischen Schrank in seinem Museum ausstellen konnte.

 

Besuchen Sie doch auch einmal das Stadtmuseum neben dem Rathaus, und bewundern Sie dieses alte Möbelstück in seinem neuen alten Glanz!

 

 

 

Öffnungszeiten:

 
 

Vom 1. März bis 30. November

 

Montag: 8.00-16.00 Uhr
Dienstag-Samstag: 9.00-17.00 Uhr

 

 

 

 

 

Lajos Káposzta

 

 

 

FOTO: SZEKRENY

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Interessante Ideen in Kecskemét

 

Die Homepage der Stadt Kecskemét berichtete über eine der neuesten Investitionen der Stadt. Das Bezirkszentrum entwickelt sich nicht nur auf dem Gebiet der Industrie, sondern Entwicklungspläne wurden auch in den Bereichen Kultur und Sport bekannt gegeben. Nahe Kecskemét wird ein Historischer Gedenkpark nach dem Muster des französischen Puy du Fou gebaut. Im Park werden die prächtigen Zeiten der ungarischen Geschichte in einer zeitgetreuen Umgebung mit zeitgetreuen Dekorationen vorgestellt. Laut den Plänen kann man im Rahmen unterschiedlicher Vorführungen z. B. die wichtigsten Schlachten, die Staatsgründung oder den Freiheitskampf von 1848-49 anschauen. Die einzelnen historischen Plätze werden vielen tausend Besuchern die Möglichkeit bieten, sie kennen zu lernen. Außer den Open-Air-Programmen wird ein Theater mit 1300 Plätzen zur Verfügung stehen. Die Aufführungen können einzeln oder als Block insgesamt angeschaut werden.

 

 

 

Der Park ermöglicht, die wichtigsten Momente der ungarischen Geschichte kennen zu lernen und dadurch in den Ungarn den Stolz auf ihre Nationalität, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu verstärken. Er bietet auch ausländischen Besuchern ein unvergessliches Erlebnis, da die vorgeführten Momente auch die Geschichte Europas beeinflusst haben.

 

 

 

Das Ziel der Gründer ist, die Möglichkeiten des Fremdenverkehrs zu nutzen und mehr Touristen in das Komitat Bács-Kiskun zu locken. Der Park wird von einer französisch-ungarischen Firma betrieben. Das Projekt wird 2011 starten und 2013 abgeschlossen sein. Der Park sichert 500 Arbeitsplätze, er bietet ein ganztägiges Programm mit Gastronomie. Dabei ist geplant, ausschließlich ungarische Produkte von Unternehmen des Komitats anzubieten. Im Park wird es Angebote für alle Altersgruppen geben.

 

Der genaue Standort für den Themenpark ist noch nicht ausgewählt; sicher ist, dass ein riesiges Gelände benötigt wird, da der Kecskeméter Themenpark fast so groß werden soll, wie sein französisches Vorbild. Der erste Track der Investition wird 83 Mio. Euro verschlingen.

 

 

 

FOTO: puy_du_fou_2

 

 

 

Der französische Themenpark Puy du Fou hat jährlich 1,4 Mio. Besucher. Sein Erfinder war Philippe de Villiers, heute Mitglied des französischen Senats, Präsident der Generalversammlung des Bezirks Vendée und EU-Abgeordneter. Der Park befindet sich ein paar Kilometer von Les Epesses entfernt. Auf dem Gebiet des Parks gibt es drei Übernachtungsmöglichkeiten: in einer römischen Villa, in einem Wohnhaus aus dem 18. Jahrhundert oder in einem schwimmenden Hotel. Wer alle angebotenen Attraktionen und Vorführungen ansehen möchte, sollte unbedingt eine Übernachtung im Park einplanen. Schauspieler machen wichtige Episoden der europäischen Geschichte wieder lebendig.

 

 

 

FOTO: puy_du_fou_3

 

 

 

V.M.

 

FOTO: www.kecskemet.hu,
Komlós József JR.

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Wissenschaftlerhaus wird in Kecskemét gebaut

 

Im Rahmen einer Investition von 1,2 Milliarden Forint wird ein Kasernengebäude ab nächsten Herbst zum Wissenschaftlerhaus umfunktioniert. Die Entwicklung ist Teil eines EU-Entwicklungsprojekts, das die Kecskeméter Technische Hochschule (GAMF) innerhalb von 32 Monaten durchführt.

 

Das Wissenschaftlerhaus wird gleichzeitig Studenten- und Dozenten-Forschungszentrum ein, in dem die Hochschule für diejenigen Jugendlichen (Schüler, Studenten, junge Forscher) einen Platz sichert, die sich für die Welt der Wissenschaften interessieren. Es wird auch geeignet sein, in- und ausländische Studenten, Forscher zu empfangen, ihre Ergebnisse hier vorzustellen und in den Appartements zu wohnen. Auch Sektions- und Klubräume sowie eine Bibliothek bekommen hier ihren Platz. 

 

Das jetzige Gebäude wird erweitert, so wird das Haus mit 3500 Plätzen zur Verfügung der jungen Wissenschaftler stehen.

 

 

 

V.M.

 

Info: www.kecskemet.hu

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Jägermeister – nicht (nur) in der Flasche

 

Trophäen, Jägertrachten, Jagdhunde

 
 

Die Jäger des Komitats Bács-Kiskun hielten Mitte September am Soltvadkerter See ihr Jahrestreffen ab. Das für diese großzügige Veranstaltung hervorragend geeignete Ufer war angefüllt mit Zelten, Ständen und Tischen. Die Ausstellung der Trophäen schuf eine besondere Stimmung auf dem zentralen Platz: Hirsch- und Rehgeweihe, Keilerwaffen (Eckzähne des männlichen Wildschweins) und Muflongehörn bildeten eine wunderbare Kulisse. Wie uns Organisator Péter Frittmann, Vorsitzender des Soltvadkerter Jagdvereins, erklärte, hatten sich etwa dreitausend Jäger und ihre Familien schon zu Beginn des Treffens versammelt. Es begann mit einer Messe, bei der die Teilnehmer von dem stellvertretenden Erzbischof des Kirchendistriktes Kalocsa-Kecskemét gesegnet wurden. Anschließend folgten verschiedene Programme auf der Bühne.

 

Neben den Tanz- und Musikkapellen waren auch weitere, nicht nur für Jäger interessante Vorführungen zu sehen. Hier ist insbesondere die Vorstellung der Arbeitshunde zu erwähnen: wie findet der Hund das erlegte Wild, wie wird eine geschossene Wildente aus dem Wasser geholt, oder wie geben die Jagdhunde ein Signal für ihren Herrn, wenn sie im Dickicht ein Wild aufgespürt haben. Einige Spezialrassen wurden auch auf der Bühne präsentiert: Schweißhunde, Vizslas (ungarischer Jagdhund) und Pointer reihten sich auf.

 

Das Komitatsjägertreffen war gastronomisch ebenfalls ein Leckerbissen: verschiedene Pörkölts, Fischsuppe und Braten in großer Auswahl gab es zu kosten und zu kaufen. Und wer anschließend nicht Auto fahren musste, konnte auch die örtlichen Weine ausprobieren…

 

Lajos Káposzta

 

FOTO: JAGER

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Ungarns Inlandsprodukt steigt um 1 Prozent

 

Nach dem krisenbedingten starken Rückgang im Vorjahr ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Ungarn im 2. Quartal zum Vergleichszeitraum 2009 um 1 Prozent gestiegen. Bei Berücksichtigung der Kalendertage reduziert sich das Wachstum
auf 0,8 Prozent, meldet das Zentrale Statistische Amt Mitte August in einem vorläufigen Bericht. Im Vergleich zum vorangegangenen Quartal stellen die Statistiker Stagnation fest.

 

 

 

Quelle: Balaton Zeitung

 

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Reitschule für Kinder

 

In Kiskunhalas existieren zahlreiche Reitvereine, in denen man diesem Hobby nachgehen kann. Seit einigen Jahren werden auch für die Kleinsten Reitkurse angeboten. Auf diesem Foto z.B. in der Reitschule der Stadt, in der Kinder das Reiten sowohl auf einem Pony als auch auf einem großen Pferd erlernen können.

 

 

 

K. L.

 

 

 

FOTO REITEN

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„Nachbarn, passt auf!”

 

Eine neue Aktion hat die Bürgerwehr („Polgárõrség”) im Sommer in Bócsa gestartet. In dem Dorf und seiner Umgebung leben etwa zweitausend Menschen, die Hälfte davon in Tanyas (Einzelhöfen). Ziel dieser Aktion ist es, dass die Nachbarn einander häufiger besuchen und miteinander über ihren Tagesablauf, Arbeit und Termine sprechen. So würden sie mehr übereinander wissen und auf Hab und Gut ihrer Mitmenschen besser achten können. Einbrecher und Diebe könnten sich den kurzzeitig leer stehenden Häuser nicht nähern, ohne Verdacht zu erregen. Diebstähle könnten so verhindert werden. Hoffentlich werden auch andere Gemeinden sich an Bócsa ein Beispiel nehmen.

 

 

 

K. L.

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Preisverfall bei Immobilien

Es lohnt sich, Häuser in Ungarn zu kaufen

 
 

Der Immobilienmarkt in Ungarn erlitt in den vergangenen Jahren einen Einbruch, stellen Immobilienvermittler übereinstimmend fest.

 

Ununterbrochen kommen gezwungenermaßen angebotene Grundstücke weit unter ihrem Wert auf den Markt. Es gibt auch Beispiele dafür, dass die Eigentümer den Interessenten die Möglichkeit einer Ratenzahlung anbieten, nur damit sich ernst zu nehmende Käufer melden.
Die von der Zeitung befragten Immobilienhändler stellen übereinstimmend fest, dass der Immobilienmarkt in den letzten Jahren einen Einbruch erlebte. Zuerst stagnierten die Preise, dann gaben sie im Durchschnitt um rund 15-20% nach. Wo wegen des Fehlens eines Abwassersystems heute ein Bauverbot besteht, ist die Lage noch schlechter.

 

Hinsichtlich des Angebots insgesamt kam der Preisverfall zum Stehen, doch in fast allen Ortschaften kommen Grundstücke, Häuser und Ferienhäuser auf den Markt, die gezwungenermaßen zum Kauf angeboten werden. Außerdem wollen auch manche ausländischen Immobilienbesitzer ihre ungarischen Erwerbungen wieder loswerden. Allerdings interessieren sich für die schön restaurierten und in die Landschaft passenden Bauernhäuser auch ungarische und ausländische Käufer.

 

Wenn man alles zusammen betrachtet, scheint es sich zu lohnen, jetzt eine Immobilie zu erwerben. Man sollte sich jedoch umschauen und sich erkundigen, wo in Zukunft ein Kanalisierungsprogramm realisiert wird, denn das berücksichtigt ein großer Teil der Verkäufer noch nicht. Es gibt natürlich Preisdifferenzen: am nördlichen Ufer des Balatons war in der Vergangenheit der größte Preisverfall in der mittleren Region zu verzeichnen. In der Gegend des westlichen und östlichen Beckens werden die Immobilien auch heute um 10 bis 15 Prozent teurer angeboten. Gleichzeitig halten fast überall die in den letzten Jahren sanierten, im klassischen (Tanya- oder Bürgerhaus-) Stil gebauten Häuser ihren Preis. Es lohnt sich, solche Häuser auch in einem verfallenen Zustand für einige Millionen Forint zu kaufen. Doch ein größeres Angebot dieser Immobilien findet man heute nur noch in den versteckten, 20 bis 30 Kilometer von den Großstädten entfernt liegenden Gemeinden. Es ist auch zu beachten, dass ständig Häuser zwangsversteigert werden, diese können noch wesentlich günstiger als zu den derzeitigen Durchschnittspreisen gekauft bzw. ersteigert werden.

 

 

 

Weitere Infos über Hauskaufmöglichkeiten: +36/20 946 6727, E-Mail: kaposztalajos@gmail.com

 

 

 

K. L.

 

 

 

FOTO: HAUSVERKAUF

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An den Tagen vor Allerheiligen

Am ersten November gehen wir auf den Friedhof, um unserer Toten zu gedenken. Dies ist aus dem eigentlich katholischen Brauch auch bei den Protestanten üblich geworden. Man zündet Kerzen an, legt Blumen auf die Gräber der Ahnen und spricht ein Gebet. Jetzt, einige Tage vor diesem Fest, möchten wir einem ungarndeutschen Friedhof einen Besuch abstatten. Wir fahren nach Harta, in eine ehemals rein deutsche Gemeinde. Sie liegt an der Donau, im Komitat Bács-Kiskun. Hier ist die alte Mundart noch immer lebendig und auch die Friedhofskultur spiegelt die deutsche Mentalität wider. Es lohnt sich, dort einen Spaziergang zu machen und auch den Friedhof zu besichtigen. An den zahlreich vorhandenen deutschen Gräbern können Reime und sogar ganze Balladen aus den alten Zeiten gelesen werden.
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Herbstliche Plagegeister

Wenn Hunde und Katzen sich ständig kratzen

 

 

 

FOTO herbstmilbe

 

 

 

Nicht immer sind Flöhe im Spiel, wenn sich unsere Vierbeiner unentwegt kratzen. Es kann sich auch um einen Befall mit Herbstgrasmilben handeln. Die Herbstgrasmilbe gehört zu den Spinnentieren, sie ist weltweit verbreitet und findet sich häufig auf Wiesen und in Gärten. Bevorzugt im Herbst schlüpfen die Larven der Milbe und lauern auf Grashalmen auf ihre Opfer. Die erkennen sie am Geruch, Hunde und Katze gehören ebenso dazu wie Menschen. Die Larven lassen sich von den Grashalmen abstreifen und suchen dann ein geschütztes Plätzchen, wo sie mit ihren Mundwerkzeugen die Haut anbohren. Dabei sondern sie ein Sekret ab, das die unteren Hautschichten auflöst. Diese Mischung dient ihnen dann als Nahrung. Herbstgrasmilben saugen zwar kein Blut wie Flöhe oder Zecken, die Folgen für das Opfer sind aber vergleichbar: Das Immunsystem reagiert auf den Speichel der Parasiten mit stark juckenden Quaddeln. Gerade sehr junge Milben sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen, sie sind gerade mal 0,3 Millimeter groß. Um festzustellen, ob Hunde oder Katzen befallen sind, legt man neben ihren Schlafplatz ein großes Stück weißes Papier. Das lockt die Tiere an und verrät ihre Anwesenheit. Zur Behandlung befallener Tiere sollte das Fell zunächst sorgfältig ausgebürstet und die Haut anschließend mit einem geeigneten chemischen Mittel aus der Apotheke oder vom Tierarzt eingerieben werden.

 

 

 

ist

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Zeitreise im Familienkreis

Es gibt immer weniger Menschen, die uns vom Leben des Deutschtums vor dem Zweiten Weltkrieg erzählen können. Leute „von damals“, die noch unter uns leben! War ihre Kindheit idyllisch? War das Leben in den 1930-er Jahren noch frei? Wie sah der Alltag in der Schule, auf dem Feld, in der Familie aus? – solche Fragen möchte man ihnen stellen.

 

Ende des Sommers hatte ich die Möglichkeit, an einer Zeitreise mit einer ehemals „donauschwäbischen“ Familie teilzunehmen.

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