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Pavillon - Archiv

Bogen, Säbel, Peitsche — „Treffen der Ungarn”

Tradition, Nationalismus oder Kinderspiel?

 
In diesem Sommer konnte man unter den verschiedenen touristischen Programmen zahlreiche „Treffen der (Ur)Ungarn“ finden. Eines der größten davon war das Kurultaj („Versammlung der Stämme“) in Bugac. Eine Woche später fand das „Treffen der Ungarn“ in Bösztörpuszta bei Kunszentmiklós statt. Auch anderenorts haben die verschiedenen „historische Vorführungen“ und Vorträge zugenommen. Ist das ein neugeborener Nationalismus, das Wachrufen einer „nomadischen Religion“ oder eben ein gesundes Traditionsbewusstsein eines uralten Volkes?
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Außerordentliche Mitgliederversammlung und Stammtisch im August


 
Mit siebzehn anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern wurde die vorgeschriebene Zahl von 50 Prozent und einer Person nicht erreicht, so dass der Beginn der Außerordentlichen Mitgliederversammlung lt. Satzung um eine halbe Stunde verschoben werden musste. Das störte jedoch niemanden, da alle, gemeinsam mit vielen Gästen, ohnehin in angeregte Gespräche vertieft waren und sich das Abendessen auch schon einmal schmecken ließen.
 

 

 

Pünktlich um 19.30 Uhr begrüßte Dr. Árpád Schindler in seiner Funktion als kommissarischer Vorsitzender die Anwesenden und schlug als neuen ersten Vorsitzenden Dieter Alfers vor. Er bat diesen, sich kurz selbst vorzustellen: „Ich lebe seit zwei Jahren in Móricgát, zusammen mit meinen Tieren. Mein Sohn und meine Frau, die noch berufstätig ist, leben in Deutschland.“

 

 

 

(Anmerkung: Lieber Dieter, SO kurz brauchte die Vorstellung ja nun auch wieder nicht zu sein. Doch du entkommst uns nicht!) Auf Dieters privater HP „Hier wohne ich nicht ... hier lebe ich“ (moricgat.wordpress.com) können Sie mehr über Dieters Leben in der Puszta erfahren. Und unter der folgenden Adresse findet sich noch eine besondere Überraschung über unseren neuen ersten Vorsitzenden: http://www.art-a-design.de/index.html.

 
 
 

 

 

In der anschließenden Abstimmung wurde Dieter Alfers einstimmig bei einer Enthaltung zum neuen ersten Vorsitzenden des IDV gewählt. Er bedankte sich bei den Mitgliedern und nahm die Wahl an.

 

 

 

Dr. Schindler wies auf das für den 18. September geplante Weinfest im Jonathermalbad, Kiskunmajsa, hin und fragte die Anwesenden, ob sich der IDV mit einem eigenen Stand an dem Fest beteiligen möchte. Gefragt ist ein Stand mit kunsthandwerklichen Arbeiten, Gemälden, Zeichnungen etc. Bislang hielten sich die IDV-Künstler mit einer Zusage zurück, sich selbst und den IDV mit ihren Arbeiten in Kiskunmajsa zu präsentieren.

 

 

 

Ines Stefan

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19. Weinfestival in Budapest

Wenn der Herbst ankommt, startet in Ungarn die Traubenernte, was in sämtlichen Weinbaugebieten mit Winzerfesten feiert. Dies ereignet sich auch in der südlichen Tiefebene, der größten Weinbauregion Ungarns. Über diese Veranstaltungen berichten wir von Jahr zu Jahr.

 

Das Budapester Weinfestival ist ganz anders, als die im Lande bekannten Winzerfeste. Die Veranstaltung zieht jedes Jahr mehrere Hundert Winzer in die Budaer Burg und Zehntausende von Schaulustigen und Weinliebhabern. Dieses Jahr wird die Veranstaltung am 8. September eröffnet und dauert bis zum 12. September. Die fünf Tage haben das Ziel, den Wein, das kulturelle Weingenießen, die Weinbauern, die Besonderheiten der ungarischen Gastronomie und der Volksmusik gemeinsam mit ungarischen und ausländischen Gästen kennen zu lernen.

 

An den Ständen kann man mehrere Tausend Weinsorten kosten, eine ausgezeichnete Möglichkeit, neue Weine kennen zu lernen.

 

In der Budaer Burg werden zwei Bühnen aufgestellt, auf denen Pop-, Jazz-, Rock- , Zigeuner- und Volksmusik sowie Tanzprogramme zu sehen sind. Während der Veranstaltung kann man den Wein nicht nur kosten, sondern in einer „Weinakademie“ auch viel Wissenswertes über Wein erfahren.

 

Mehr Info: www.aborfesztival.hu

 

 

 

V.M.

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Kleider aus Müll


... das war eine der größten Sensationen des Schönheitswettbewerbs beim Soltvadkerter Bierfestival am 1. August. „Und wenn es um Bier geht, dann nehmen wir das ernst!“ – meinten die Organisatoren. Die Strandschönheiten gingen mehrmals auf die Bühne. Bei einem Schönheitswettbewerb ist man an  Kostüm und Badeanzug gewöhnt. Aber im Zeichen des Biers war der Auftakt ungewöhnlich: die Mädchen trugen „Kompositionen“ aus Bierdosen, Bierdeckeln, Bieretiketten und Servietten. Das war nicht nur für die Jury ein Unikum, sondern auch für die zahlreich anwesenden männlichen Zuschauer: „Frau in Bierformat oder Frau in Bierkleid: jedenfalls ein Traumgeschenk!“

 

Lajos Káposzta

 
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Waldbrand

 

Heuer war der Sommeranfang an Niederschlag sehr reich. Daher waren die ungarischen Wälder nicht so von Bränden bedroht wie im letzten Jahr. Trotzdem brannte ein kleiner Fichtenwald Ende Juli in der Nähe von Bócsa ab. Die Kecskeméter Zentrale Feuerwehrstation wurde von einem in der Nähe arbeitenden Landwirt über die Notrufnummer 105 alarmiert. Diese gab den Aufruf sofort an die Feuerwehrstation in Soltvadkert weiter, zu der das Gebiet von Bócsa gehört. Da es sich um „Waldbrand“ handelte, wurden sofort 35 Feuerwehrmänner mit 11 Lösch- bzw. Transportfahrzeugen von 6 Feuerwehrstationen in Marsch gesetzt.

 

Als diese auf Feldwegen die Brandstelle erreichten, stellten sie fest, dass etwa 20 Hektar Wald brannten und auch eine Tanya gefährdet war. Sie begannen sofort mit den Löscharbeiten. Die Lage wurde dadurch erschwert, dass das Wasser für die 5 Löschfahrzeuge aus dem nahe gelegenen Dorf Bócsa transportiert werden musste. Diese organisatorische Aufgabe konnte aber zur vollen Zufriedenheit gelöst werden. Nach etwa vier Stunden intensiven Einsatzes war das Feuer lokalisiert, gelöscht und auch das Tanya-Gebäude gerettet.

Obwohl im Wald nur der Unterwuchs abbrannte, wurden doch die Baumstämme so schwer geschädigt, dass sie gefällt werden müssen. Der Wald muss also neu angepflanzt werden, da die Bäume die Hitze dieses Feuers nicht überleben können.

 

Lajos Káposzta

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Winzerfest in Kiskunmajsa

Am 18. September wird im Jonathermal Camping in Kiskunmajsa wieder das traditionelle Weinlesefest veranstaltet.

 

 

Das kostenlose Programm bietet allen Altersklassen ungetrübtes Vergnügen: Weinlese, Handwerk/Kunsthandwerk (Töpfer, Schmied, Böttcher, Puppenmacher usw.), Krammarkt, Kutschfahrt-Vorführung, Kutsche fahren, Ausrufer, Paprikakette auffädeln, Traubenpresse, Kürbisschnitzerei, Vogelscheuchenbau, Pflaumenmarmelade-Kochen, spielerische Wettbewerbe erwarten die Besucher.

 

 

Am Nachmittag erwarten wir die Interessenten mit Volkstanz und dem Winzerfestumzug. Auf der Bühne spielen die Zythergruppe von Tázlár und die Gesangsgruppe Vivat Bacchus. Das Fest wird mit einem Abendessen, Musik und Tanz abgeschlossen.

 

 

Weitere Infos und Fotos vom letzten Jahr finden Sie auf unserer Homepage www.jonathermal.hu.

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Backofen des Dorfes

 

 

 

Das wird bestimmt ein Volltreffer: in der Mitte des Komitats befindet sich ein Dorf mit kaum 2.000 Einwohnern, dessen Traditionen in den Einzelhöfen (ung.: Tanya) wurzeln. Der eigentliche Ortskern ist deshalb auch nicht alt: die zentrale Schule wurde in den 1960-er Jahren gebaut. Aber hinter dem Schulgebäude wartet auf die Kinder bereits der Wald. Und im Schatten der Akazien und Pappeln wurde vor einigen Jahren mit der Einrichtung eines „Party-Wäldchens“ begonnen. Schilfdächer, Bänke, Feuerstellen, Strom- und Wasseranschluss… Und am 20. August 2010 wurde „der Backofen des Dorfes“ eingeweiht. Wie Bürgermeister László Gál in seiner Festrede betonte, kam diese Einrichtung durch die Hilfe von Sponsoren zu Stande. Die Leitung des Dorfes will den Einwohnern das Erlebnis und die Stimmung der alten Zeiten zurückgeben, die im Laufe der Modernisierung teilweise bereits in Vergessenheit geraten sind. Die Leute sollen herkommen und den Backofen regelmäßig aufheizen. Hier kann man dann nach Gefallen Brot, Kuchen oder sogar Fleischspeisen zubereiten. Da in Ungarn am 20. August auch der Tag des neuen Brot gefeiert wird, wurden diese bereits im neuen Ofen gebacken. Als Höhepunkt des Festes wurde das neue Brot vom katholischen Dorfpriester und dem reformierten Pfarrer geweiht bzw. gesegnet.

 

 

 

Lajos Káposzta

 

 

 
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10 Jahre Donauschwäbisches Museum

Etappen einer Bewegung: „Flussabwärts für ein besseres Leben“

 

Das Donauschwäbische Zentralmuseum in Ulm feiert Jubiläum - vor zehn Jahren wurde es in der Donaustadt eröffnet. Das Zentralmuseum versteht sich als Ort der Würdigung, des Erinnerns und des Erhalts der Kultur der Donauschwaben. Das im Juli 2000 neu eröffnete Museum zeigt auf 1500 Quadratmetern die Geschichte der Donauschwaben. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden von der Habsburger Monarchie deutsche Bauern und Handwerker in Ungarn angesiedelt. In 26 Abteilungen zeigt die Dauerausstellung „Räume, Zeiten, Menschen“ das Leben der deutschen Minderheit in der Vielvölkerregion Südosteuropa.

 

Quelle: LandesratForum

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Kompaktautos aus Kecskemét

Mercedes-Projekt Ungarn kommt gut voran

 

Genau zur Jahresmitte hat die Mercedes-Benz Manufacturing Kft (MBMH), das neu entstehende Werk des Stuttgarter Autobauers in Kecskemét, weitere rund 80 Mitarbeiter eingestellt. Damit stießen mehr neue Kollegen als je zuvor zum Projektteam im Komitatszentrum, knapp 100 Kilometer südöstlich von Budapest.
Herzlich begrüßte Franz Klein, Projektleiter des Baus und künftiger Fabrikchef, die neuen Mitarbeiter. „Wir freuen uns, dass wir den Aufbau des Werks mit voller Kraft vorantreiben“, sagte er. „Qualität und Effektivität sind schon heute primärer Gesichtspunkt, denn schon das erste Mercedes-Benz-Auto ungarischer Produktion werden wir in Spitzenqualität an den Kunden übergeben.“

Das Projektteam besteht derzeit aus rund 400 Mitarbeitern, teilte Sprecherin Edina Kozári Sztipichné unserer Zeitung mit. Davon sind 280 Ungarn, die zum größten Teil an einer internen Ausbildung teilnehmen. In diesem Jahr sollen noch weitere 300 eingestellt werden, so dass zum Jahresende 700 an Bord sind. Nach seiner Fertigstellung wird das Mercedes-Werk in Kecskemét 2500 Leute beschäftigen.

Das Baugeschehen läuft mit Volldampf nach Plan, auch wenn das Wetter zwischendurch nicht immer mitspielte. Dabei lobt Mercedes die sehr positive Zusammenarbeit mit den ungarischen Behörden, die für die verschiedenen Genehmigungsverfahren zuständig sind.

Die Investitionssumme des Mercedes-Werks in Kecskemét beläuft sich auf insgesamt 800 Millionen Euro. Ungarns Wirtschaft profitiert erheblich von der Standortwahl, denn von den Bauaufträgen gingen mehr als 75 Prozent an ungarische Firmen. Zudem gewannen 17 ungarische Zulieferer bedeutende Aufträge über die Lieferung von Teilen für die künftig zu produzierenden Autos. Beim Betrieb der Fabrik, die 2012 die Serienfertigung aufnimmt, können ungarische Unternehmen Partner sein. Schon jetzt laufen Verhandlungen in mehreren Themenkreisen.

Das Werk in Ungarn wird ein Schwesterbetrieb des Werkes in Rastatt sein, das im Daimlerkonzern Kompetenzzentrum in der Kategorie der Kompaktautos ist. Ab 2012 werden in Ungarn zwei von insgesamt vier Modellen der Nachfolgegeneration der heutigen A- und B-Klasse gebaut. Die Marke erweitert damit ihr Angebot in der Kategorie der Premium-Kompaktautos, um neue Gruppen von Geschäftspartnern zu gewinnen und auf weiteren Märkten wachsen zu können.

 

Quelle: Balaton Zeitung

 

 

 
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Internationaler Sommer im Musikpavillon


Die erfolgreichen Sommerprogramme des letzten Jahres wurden auch in diesem Sommer fortgesetzt. Auf Nachfrage der Pavillonredaktion erzählte Krisztián Sarok von den Veranstaltungen.

2010 ist bereits das dritte Jahr, in dem internationale Musikgruppen im Rahmen einer Regionalen Veranstaltungsreihe (Megyejáró Fesztivál) im Kiskunhalaser Musikpavillon auftraten. Die Gruppen musizieren innerhalb einer Woche in den Komitaten Bács-Kiskun und Csongrád. Sie haben täglich ein bis zwei Auftritte, fahren von Stadt zu Stadt. Mit dem Organisator, Károly Miklós, entstand eine sehr gute Beziehung, dank diesem guten Kontakt konnten sich auch internationale Musiker in Kiskunhalas vorstellen. In den vergangenen Jahren spielten hier italienische, belgische, deutsche Kapellen und auch eine türkische Tanzgruppe stellte sich vor. Dieses Jahr kamen eine italienische, eine belgische und eine dänische Gruppe zu einem musikalischen Vormittag in die Stadt.

 

 

 


 

Für das nächste Jahr gibt es noch keine konkreten Pläne, wenn jedoch die Möglichkeit weiterhin besteht, würde man diese Konzertreihe auch in Kiskunhalas gerne fortsetzen.

Bis dahin empfehlen wir den Besuch:

18. September, 10 Uhr: Auftritt von Schülern des Szilády Áron Gymnasiums

Die Programme sind frei, alle Interessenten sind herzlich willkommen!


 V.M.

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Polizeikontrollen zeigen Ergebnisse

Mit Einführung eines strengeren Strafsystems ab 1. Mai 2008 wurde die Raserei auf Ungarns Straßen extrem teuer, ein bis zwei, manchmal drei Monatslöhne Strafgebühren sind keine Seltenheit. Mittlerweile zeigen diese rigorosen Strafen Wirkung: seit 2008 sank die Zahl der Verkehrsunfälle drastisch.

 

Verwunderlich ist jedoch, dass meist nur eine Geldstrafe fällig wird, der Führerschein wird nur sehr selten eingezogen. Sogar eine 110 bis 120 prozentige Geschwindigkeitsüberschreitung wird lediglich mit einer Geldbuße geahndet. Die ist allerdings nicht von Pappe, in diesen Fall z.B. muss man mit ca. 200.000 Ft Strafe rechnen. Das Geld sitzt bei einem Durchschnittsungarn nicht so locker, man passt also auf. Trotzdem gibt es immer wieder Menschen, denen die Raserei nicht teuer genug sein kann. Sie bezahlen die Strafe, setzen sich ins Auto und rasen unbekümmert weiter. Die einzige Lösung wäre, wenn man sie gleich nach dem Foto stoppen könnte, weil sich nur so eindeutig beweisen ließe, wer der Fahrer war. In dem Fall könnte die Polizei den Führerschein für eine Zeit (minimum 1 Monat, maximum 1 Jahr) einziehen. Dazu wären jedoch mehr Polizisten und mehr Autos erforderlich, also mehr Geld, was man nicht hat.

 

M.V.

 

Quelle: www.petofinepe.hu

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„Darf ich Sie mit unserem Hausschnaps ehren?“

 

In vielen österreichischen und deutschen Wirtshäusern bringt der Chef mit diesen Worten das besondere Getränk an den Tisch des (Stamm)Gastes. Nach einem kurzen Gespräch kommt es dann heraus, dass dieser Schnaps entweder vom Hausherrn selbst oder von einem Freund eigenhändig geerntet und gebrannt wurde. In Ungarn war das (offiziell) bisher nicht möglich. Es ist ja bekannt und vielerorts erzählt man sich auch Geschichten, wie Bauern hie und da diese Spirituose geheim selbst hergestellt haben. Das war aber gefährlich: sowohl für die Gesundheit als auch für den Bauern. Der Staat konnte diese Geschäfte nie vollkommen eindämmen, und so entgingen ihm von Jahr zu Jahr etliche Steuereinnahmen.
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Ungarn: Land der Melonen

Wer einige Wochen des Sommerurlaubs in Ungarn verbringt, dem ist bestimmt nicht unbekannt, dass die ungarische Wassermelone eine Spitzenqualität hat. Am Rande der Hauptdurchgangstraßen kann man überall Stände mit Unmengen honigsüßer Melonen finden. Das diesjährige besonders regnerische Wetter beeinflusste deutlich die Ernte. Zu Beginn des Sommers wurde noch befürchtet, dieses Jahr mit einer sehr schlechten Melonenernte abschließen zu müssen. Zum Glück wurde das Wetter im Juli dann doch noch richtig sonnig, was die Wassermelonenernte günstig beeinflusste. Allerdings begann die Saison erst Mitte Juli, zwei bis drei Wochen später als üblich.

 

Die Supermärkte verkauften auch schon vorher Melonen, die aber stammten aus Ländern wie Griechenland, Italien, Spanien. Etliche Supermärkte bieten auch weiterhin Importmelonen an.

 

Die heimische Melone kann man in Obst- und Gemüseläden bzw. am Straßenrand für 80 und 120 Ft pro Kilogramm kaufen (vor einem Monat kostete sie noch 180 bis 220 Ft/kg). Man rechnet mit einer weiteren Preissenkung, da die Exportmenge wegen des kühlen nordeuropäischen Wetters geringer ist als in den vergangenen Jahren. Demzufolge wächst die im Land verbleibende Melonenmenge, was sich zu Gunsten der Verbraucher deutlich auf die Preise auswirkt.

 

Mitte August lagen noch 30 bis 40 Prozent der Ernte auf den Böden, und wenn sich das Wetter nicht deutlich ändert, kann die Saison bis Mitte September oder sogar noch länger dauern.

 

Dieses Jahr werden im Land voraussichtlich 140 bis 150 tausend Tonnen Wassermelonen geerntet werden, das sind 35 bis 40 Prozent weniger als die durchschnittliche Ernte mit 200 bis 220 tausend Tonnen.

 

 

 
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15 Jahre Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU)

 

 

 

Vor 15 Jahren wurde die LdU zum ersten Mal gewählt. Aus diesem Anlass feierten die Mitglieder und geladenen Gäste im Juli in der Geschäftsstelle der Selbstverwaltung.
Der Gründungsvorsitzende Dr. Jenõ Kaltenbach hielt die Festrede. Er gratulierte den Anwesenden und wünschte viele erfolgreiche Jahre, die auch im Leben des Landes eine wichtige Bedeutung haben sollten. LdU-Vorsitzender Otto Heinek bedankte sich bei den Mitgliedern der Vollversammlung und den Mitarbeitern der Geschäftsstelle und der Regionalbüros für ihre wichtige Arbeit. Den von Anfang an tätigen Mitgliedern der Vollversammlung wurde eine Ehrenurkunde übergeben. Das Fest klang in gemütlicher Stimmung im Garten der Geschäftsstelle aus.

 

 

 

Quelle: LandesratForum

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