Lassen Sie sich für unseren Newsletter registrieren
  FOTO DES MONATS
  FRAGE DES MONATS
  ARTIKEL DES MONATS
  WICHTIGE LINKS
www.malev.hu
www.budapester.hu
www.pesterlloyd.net
  WÄHRUNGSRECHNER
 STATISTIK

Pavillon - Archiv

Stammtisch im Juli - Ungarische Zithermusik, Tanz und Gesang

Über dreißig Gäste erschienen zum letzten Stammtisch. Es gab aber auch ein ganz besonderes Angebot: die Soltvadkerter Zitherkapelle und Lajos Káposzta legten einen echten Folkloreabend hin.


Beim Betreten der Terrasse wurde man schon auf die Musiker in Volkstracht aufmerksam. Um 19.00 Uhr ertönten dann die ersten Volkslieder. Zither, Brummtopf und Gesang! Also, Brummtopf und NICHT Rumtopf! Der Brummtopf ist ein Tonkrug, dessen Öffnung mit einem Lederbezug verschlossen ist. In ein Loch des Bezugs wird ein mit Harz bestrichener Holzstab gesteckt und auf und ab bewegt. So entsteht ein brummender Ton, der den Rhythmus gibt. Alle Gäste durften dies unter Anleitung von Musiker Gyula Papa einmal ausprobieren, und wem es glückte, der bekam einen Kuss von Gyula – vorausgesetzt er war weiblich. Die Stammtisch-Gäste erfuhren, dass diese Lieder keine musealen Relikte sind, sondern auch heute noch lebendige Volkmusik, die noch immer in breiten Kreisen gesungen wird.
 weiter >> 


IDV-Aktion für das Kiskunhalaser Tierheim

 

Anlässlich des Tierheimfestes im Mai, zu dem auch viele IDV-Mitglieder das Kiskunhalaser Tierheim besuchten, wurde von Ingrid Szeklinski eine Idee geboren. Der kleine Abstellraum, der dem Tierheim als Küche zur Futtervorbereitung dient, ist viel zu klein und lediglich mit einer uralten, verrosteten Spüle und einem ebenso uralten Regal ausgestattet. Dies plus eine Person passen gerade in den Raum, mehr nicht. Ein unhaltbarer Zustand für die Mitarbeiter!
 

FOTO küche

Es fehlt vor allem an Arbeitsfläche, um z.B. für 40 Katzen oder eine 20-köpfige Welpenschar zeitgleich das Futter vorbereiten zu können.
Ein weiterer, etwas mehr als doppelt so großer Raum, der z.Z. als Lager dient, würde sich anbieten, hier eine Küche einzurichten. Aber dort sind weder Wasser noch Abfluss noch Möbel vorhanden. Und Geld für Umbaumaßnahmen oder neue Möbel hat das Tierheim nicht bzw. nicht genug.
Hier nun begann Ingrids Idee Gestalt anzunehmen. Sie erklärte sich bereit, ihre gebrauchte, gut erhaltene Küchenzeile zu spenden, eine Grundrisszeichnung zu fertigen und Leute zu organisieren, die beim Umbau helfen könnten. Dieter Faust sagte sofort zu, Wasser, Abfluss und Strom vom Bad aus in die neue Küche zu legen, Dieter Alfers ist für den passgenauen Einbau der Küche samt neuer Arbeitsplatte zuständig. Die Malerarbeiten übernehmen freiwillige Helfer des Tierheims. Fehlt nur noch jemand, der den alten, vergammelten Parkettfußboden herausreißt und ein Fliesenleger. So lange der Fußboden nicht fertig ist, kann mit der Durchführung der tollen Idee gar nicht erst begonnen werden.

Liebe IDV-Mitglieder, es wird dringend ein Fliesenleger (für ca. 8 qm Wand- und Bodenfliesen) gesucht, der das Tierheim mit seiner möglichst kostenlosen Mithilfe unterstützen würde. (Fliesen werden gestellt.)
 

Ines Stefan

 weiter >> 


Wellness Hotel in Kiskunhalas - Halaser Csipke Hotel im Umbau

 


Im kommenden Herbst soll wie geplant der neue Flügel des Kiskunhalaser Csipke Hotels eröffnet werden. Den Gästen stehen dann ein Wellnessbereich, ein großer Konferenzraum mit 130 Plätzen und vier weitere Zimmer zur Verfügung. Die Anzahl der Zimmer des Hotels wird damit auf 30 anwachsen. Alle bisherigen Zimmer wurden im gleichen Zuge renoviert, klimatisiert und mit neuen Teppichen versehen.

 

Die neue Wellnessabteilung wird auch für die Stadt und die Umgebung geöffnet. Das Jakuzzi-Becken, die Dampfkabine, die Infra- und finnische Sauna können von allen Bürgern in Anspruch genommen werden.

Die Investition beträgt 233 Millionen Forint. Die Erneuerung wurde von dem Operativen Programm der Südlichen Tiefebene unterstützt.

 

V.M.

 weiter >> 


Rekultivierung der alten Mülldeponie wird gefördert

Die alte Kiskunhalaser Mülldeponie befand sich im Stadtteil Felsõváros (Obere Stadt) auf der Jókai Straße, neben der ehemaligen russischen Kaserne. Nachdem die Deponie geschlossen worden war, wurde dieses Gebiet wie auch das Gebiet der ehemaligen Kaserne untersucht und erhebliche Umweltverschmutzungen festgestellt. Die Untersuchungen zeigten auf dem Gebiet der ehemaligen russischen Kaserne die schlechtesten Ergebnisse: der Bleigehalt des Bodens ist acht Mal, der Arsengehalt zwölf Mal höher als erlaubt. Es wurden dreißig Bodenproben untersucht, von denen sieben den Grenzwert überschritten. Die zuständige Umweltschutzbehörde des Gebiets ordnete an, dass der Boden des betroffenen Stadtgebiets (13 Hektar) durchschnittlich verschmutzt ist und rekultiviert werden muss. Das Projekt wird mit 67 Millionen Forint für Vorbereitung, Studien und Lokalisierung der Verschmutzungen gefördert. Im Anschluss daran kann dann die 13 Hektar große Fläche gereinigt werden.
 

Die Kosten für die Rekultivierung betragen laut Kalkulation der Stadt insgesamt 1,3 Milliarden Forint. Falls nach den Vorbereitungsarbeiten auch dies gefördert wird, kann das Projekt bis 2014 beendet werden, teilte die Zeitung Halasi Tükör mit.

 

V.M.

 weiter >> 


Neuer Lebensmittelmarkt – neues Stadtbild

 

Vor mehreren Monaten berichtete der Pavillon, dass auch in Kiskunhalas bald ein „Lidl“ eröffnet wird. Das neue Geschäft verändert nicht nur die Lage der örtlichen Lebensmittelhändler, sondern auch das Stadtbild. Neben der Hauptweg 53 stand mehrere Jahrzehnte lang ein mehrstöckiges grünes Gebäude aus der Zeit des Sozialismus, das als Arbeitermotel und –restaurant, später als Halas Hotel und Montgomery Restaurant der Stadt diente. Das Gebäude wurde abgerissen und an seiner Stelle ein neues aufgebaut, das neben dem neuen Lebensmittelmarkt der Lidl-Kette auch Büros und kleineren Läden Platz geben wird.

 

 

Nur die Frage des „Wann” ist noch immer offen. Die zuständigen Personen konnten der örtlichen Zeitung „Halasi Tükör” noch keine konkrete Information über die Eröffnung geben. Auf einem Schild vor dem Gebäude ist jedoch zu lesen, dass die Ausstattungsarbeiten bis 12. August 2010 dauern. Das Bauvorhaben verschlang eine Investitionssumme in Höhe von 370 Mio. Forint.

 

V.M.

 

 

 weiter >> 


Wissen Sie, wie ein Panzer funktioniert?

 Ausstellung in Kecel
 

Natürlich werden nicht alle Geheimnisse erklärt, aber einige kommen sofort ans Tageslicht. Ein Panzer-Getriebe wird z.B. zur Schau gestellt, so kann man schnell verstehen, wie die Kette eines Militärwagens in Bewegung gesetzt wird. Und die ehemaligen sowjetischen Wunderwaffen, die interkontinentalen Atomraketen werden ebenso enthüllt wie die Kampfhubschrauber oder die MIG Militärflugzeuge. Besucher dürfen in manchen Fällen sogar einsteigen oder zumindest Einblick von der Leiter nehmen.

 

Diese ganze Ausstellung findet in der Mitte des Komitats Bács-Kiskun, in Kecel, auf dem Gelände von „Pintér Mûvek“ statt. Es werden aber nicht nur kriegstechnisch wertvolle Fahrzeuge und Waffen des Warschauer Pakts gezeigt. Die Gäste können über Makette von Kampfflugzeugen und Kriegsschiffen verfolgen, wie entwickelt die Kriegsindustrie vor 60 bis 80 Jahren war. Die Jagdwaffen und Trophäen des Parteisekretärs János Kádár (1912-1989) führen uns in die kommunistische Zeit zurück. Das Artilleriemuseum ist gleich eine Forschungsstätte für Kriegstechnik: auch die ungarischen Kanonen des Freiheitskampfes 1848/49 sind hier ausgestellt.

 

Das Museum ist täglich von 8.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

 

Adresse: 6237 Kecel II., Rákóczi F. út 171 – 177, Tel.: +36 (78) 420 444

Eintrittspreise:
- Kinder bis 14 Jahre: 800 HUF
- Erwachsene: 1500 HUF

 

Für die Besichtigung des Arsenals von Handfeuerwaffen, Jagdgewehren und Artillerie muss die Gruppe aus mindestens 10 Personen bestehen und sich eine Woche vorher anmelden.

Info Ungarisch und Englisch: www.pintermuvek.hu

 

 

 

 

 

 

 weiter >> 


Schwäbischer Schönheitswettbewerb in Ungarn

Ein interessantes und nicht alltägliches Programm wird Mitte September in Szederkény (Komitat Baranya) veranstaltet. Schon zum fünften Mal wird der Schwäbische Schönheitswettbewerb veranstaltet, zu dem jede Dame zwischen 16 und 26 erwartet wird, die um den Titel Schwäbische Schönheitskönigin kämpfen möchte.

 

Zum Programm befragten wir Zoltán Schmidt, einen der Organisatoren.

 weiter >> 


Deutschsprachige Hilfe in Rechtsfragen -

Interview mit Dr. Josef Schindler

An Stammtischabenden wurde ich mehrmals gefragt, ob ich einen Arzt, einen Telefondienstleister, einen Rechtsanwalt kenne, die Deutsch sprechen. Schwierige Fragen in einem Land wie Ungarn! Ältere Leute sprechen meist gar keine Fremdsprache, höchstens Russisch, wenn sie sich noch ein bisschen daran erinnern können, während die junge Generation lieber Englisch spricht. Es gab eine Zeit nach der Wende, wo in den Schulen Deutsch als Fremdsprache vorherrschte, aber das war leider nur Übergangsperiode, da Englisch in kurzer Zeit wie in anderen Ländern so auch hier seinen Siegeszug angetreten hat. So ist ein Fachmann, ein Arzt, ein Rechtsanwalt, der Deutsch sprechen kann, selten, aber nicht unmöglich zu finden. Hat man endlich so jemanden gefunden, werden die Adressen gern weiter gegeben. So habe ich den Kontakt mit Herrn Dr. Josef Schindler aufgenommen und mit ihm ein kurzes Interview gemacht.
 
 weiter >> 


Weniger als 10 Millionen?

Der Stolz der Ungarn hat bald ein Ende: Mitteilungen des Statistischen Zentralamtes zufolge liegt der Bevölkerungsstand Mitte Juli bei 10.003.000 Seelen. Diese Zahl vermindert sich ständig, es ist daher wahrscheinlich, dass bis Ende des Sommers die Anzahl der Ungarn unter die 10-Millionen-Grenze sinkt.

Die Daten müssen noch analysiert werden: wie kam es dazu? Die Bevölkerungszahl vermindert sich in Ungarn eigentlich seit 1980 kontinuierlich. Einen Zuschuss brachte die Zuwanderung aus den 1920 abgegrenzten, aber immer noch von Ungarn bewohnten Gebieten, vor allem aus Siebenbürgen (Rumänien) und der Woiwodina (Serbien). Nach 2005 war dieser Strom auch zu Ende: wer umsiedeln wollte, hat es bereits getan.
Aber ab dem Beginn des 21. Jahrhunderts ist eine neue Tendenz zu beobachten: viele junge Leute ziehen nach Westeuropa, in erster Linie nach Deutschland, Belgien, Großbritannien und Irland, um sich dort eine Existenz aufzubauen, sei es provisorisch oder dauerhaft. Niemand kann jedoch genau feststellen, wer eigentlich wo wohnhaft ist und wie lange dieser Zustand dauert.
Als Hauptursache für das Sinken der Bevölkerungszahl kann die niedrige Geburtenrate angenommen werden. Dies ist – ungeachtet dessen, dass die Roma pro Familie viel mehr Kinder zur Welt bringen als die Ungarn – Tatsache. Soziologen wurden in einem Radiointerview befragt, was die Ursache dieser Erscheinung sein könne. „Keinesfalls die niedrigen Löhne oder die fehlende Familienförderung. In anderen Staaten bringen Kindergeld und andere Zuschüsse auch keine Früchte.“ Sondern was? Es fehlt in erster Linie an Beispielen: Fernsehserien, Werbung und Zeitungsartikel stellen nicht die Großfamilie als positives Beispiel in den Vordergrund, sondern die Familie, die viel konsumiert, regelmäßig in den Geschäften nicht nur Grundnahrungsmittel einkauft, den Pkw jedes dritte Jahr austauscht, dem (Einzel)Kind alle Wünsche erfüllt und allen gerade aktuellen Trends folgt. Und das ist mit einer Großfamilie kaum möglich.

Lajos Káposzta
  

 

 

 

 weiter >> 


Wer beim Eis essen

… in der Soltvadkerter Passage den Kopf hebt, schaut genau auf den Turm der evangelischen Kirche. Es ist recht selten in Ungarn, dass in einem Stadtzentrum eine evangelische Kirche steht. In Soltvadkert aber ist das der Fall, doch wie kam es dazu?

 weiter >> 


Tanya-Dekoration

Viele Tanya-Besitzer fragen sich, wie sie ihr Häuschen in der Puszta „authentisch” dekorieren könnten. Mit an die Wand gemalten Blumen? Mit alternativen modernen Mustern? Oder mit alten Gebrauchsgegenständen? Dafür haben wir in der Nähe von Akasztó ein schönes Beispiel gefunden. Werkzeuge, eiserne Beschläge, Kochgeräte und Fischernetze hängen an der Fassade, unter dem Dach der Terrasse und auch im Inneren. Dieses Foto soll Lust machen auf eigene kreative Fassadengestaltung. Gleichzeitig möchten wir einen Aufruf starten:
 

Liebe Pavillon-Leser,

fotografieren Sie Ihre Hausdekoration, und senden Sie das Bild an die Redaktion. Wir werden es im Pavillon veröffentlichen, um damit unseren Lesern Anregungen bei ihrer eigenen Ideenfindung zu geben. E-Mail: kaposztalajos@gmail.com.


Information:
Aus den sehr schönen Winterfotos, die wir am Anfang des Jahres erhielten, wird in den nächsten Monaten eine Ausstellung zusammengestellt. Die Einladung zur Eröffnung werden alle über den Pavillon bekommen.
 

Lajos Káposzta

 weiter >> 


2005-2007

2007/07

 weiter >> 


2007/02

 weiter >> 


2007/05

 weiter >> 


2007/03

 weiter >> 


2007/08

 weiter >> 


2007/06

 weiter >> 


2007/01

 weiter >> 


2007/04

 weiter >> 


2007/09

 weiter >> 


2006/07

 weiter >> 


2006/10

 weiter >> 


2006/02

 weiter >> 


2006/05

 weiter >> 


2006/11

 weiter >> 


2006/03

 weiter >> 


2006/08

 weiter >> 


2006/06

 weiter >> 


2006/01

 weiter >> 


2006/04

 weiter >> 


2006/12

 weiter >> 


2006/09

 weiter >> 


2005/07

 weiter >> 


2005/10

 weiter >> 


2005/11

 weiter >> 


2005/08

 weiter >> 


2005/06

 weiter >> 


2005/12

 weiter >> 


2005/09

 weiter >> 


 
DEUTSCHSPRACHIGER STAMMTISCH