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Pavillon - Archiv

IDV Stammtisch im Juli

Ganz frei von Berichten über das Vereinsgeschehen in den letzten vier Wochen (mangels entprechender Geschehnisse) verlief dieses Mal das etwas andere Stammtischtreffen. Bei herrlichem Sommerwetter ließen es sich die Teilnehmer bei einem kühlen Getränk im Innenhof der Csárda gut gehen. Und einfach nur „Klönen“ mit Freunden ist ja wirklich auch mal schön!
Doch ein wichtiges Thema, nämlich das der Nachfolge von Holda Harrich, tauchte zwischendurch immer wieder auf. Aber jedes Mitglied, gezielt angesprochen mit „Willst du nicht den Vorsitz übernehmen?“, hatte eine gute Begründung parat, warum gerade er/sie nicht die Nachfolge antreten könne. Erst ganz zum Schluss gab es in einer noch verbliebenen kleinen Restgruppe bei der bewussten Frage zumindest kein „Nein“. Ein Hoffnungsschimmer immerhin und, wenn aus der Hoffnung Wirklichkeit würde, eine richtig gute Lösung!  

Ines Stefan

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Wasser, Wasser, Wasser

Eingestürzte Häuser, überall Schlamm und Geröll auf den Straßen, bei den stehengebliebenen Gebäuden tiefe Spalten in den Wänden und Risse an den Decken. Dies ist das Resultat der Sintflut in Nordungarn, die im Mai und Juni entlang der Flüsse Sajó, Hernád und Bódva tobte. 3000 Häuser wurden in den Dörfern und selbst in der Komitatshauptstadt Miskolc beschädigt, etwa 300 sind völlig unbewohnbar. Der große Regen verursachte zwar auch in Nordwestungarn und im südlichen Transdanubien viele Schäden, aber die heftigste Katastrophe traf das Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén.
Innenminister Sándor Pintér beauftragte die örtlichen Selbstverwaltungen, die Schäden aufzunehmen und darüber ein ausführliches Protokoll einzureichen. Was aber jetzt schon klar ist: allein die Straßenschäden kosten etwa 10 Mrd. HUF, die Landwirtschaft erlitt Schäden im Wert von 30 Mrd. HUF, die Hochwasserschutzmaßnahmen kosteten etwa 30 Mrd. HUF, und an den Gebäuden entstanden Schäden von 20 Mrd. HUF.

K. L.

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Spenden für die Überschwemmungsopfer

Mineralwasser, Desinfektionsmittel, Lebensmittel und Möbel transportierte die Soltvadkerter Firma BS Plastik sofort nach dem Rückgang der Fluten in die betroffenen Dörfer. Wie uns die Personalmanagerin der Firma, Terézia Martin, berichtete, brachten auf ihren Aufruf hin zahlreiche Partnerunternehmen und auch Mitarbeiter und Freunde ihre Spenden zum Betrieb. Als sie in einer der zuvor überfluteten Kleinstädte erschienen, war die Freude sehr groß. Man konnte noch überall die Spuren der Katastrophe sehen, aber die Menschen begannen schon, ihre Häuser und Höfe zu reinigen. Überall zeigte sich, wie sehr diese Leute sowohl auf staatliche als auch auf private Hilfe angewiesen sind.


K.L.
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Auch Kiskunhalas half

 In Edelény, Komitat Borsod-Abaúj-Zemplém,  ist die Lage besonders schlimm, viele Häuser sind völlig zerstört, den Bewohnern ist nichts geblieben. Unter  der Koordination von Balázs Halász organisierte eine  ca. 15-köpfige Gruppe mehrere Hilfsaktionen. Mitte Juni fuhren 6 PKW und ein Kleintransporter nach Edelény, um zu helfen. Sie brachten neben Lebensmittelspenden Möbel und Elektrogeräte mit. Neben dem Transport haben sie auch den Menschen geholfen, die Sachen vorübergehend einzulagern. Der zweite Transport (7 PKW und ein 4-Tonnen Transporter) fuhr mit weiteren gesammelten Spenden Ende Juni nach Edelény,  um drei Familien, die in einer besonders schwierigen Lage waren, zu helfen. Eine Mutter mit drei Kindern, ein Ehepaar mit Zwillingen, deren Kinder z.T. während des Hochwassers geboren wurden,  eine Rentnerfamilie, die zufällig auch an Kiskunhalas geknüpft ist, erhielten Möbel, Laminatboden, Spielzeug, Mikrowellenherd, Waschmaschine, Kühlschrank usw.
 

V.M.

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Regen schädigt Sommerobst


Die heftigen Gewitter der letzten Wochen schädigen die Landwirtschaft landesweit. Die Hälfte der Erdbeeren und Frühkirschen ist im Mai, der außergewöhnlich regnerisch und kühl war, verfault.

Die Obstpreise sind ungwöhnlich hoch und werden wohl auch nicht mehr deutlich billiger zu werden. Der Preis für Erdbeeren liegt zwischen 600 und 1200 Ft pro Kilogramm, je nach der Größe der Früchte, die Kirschpreise liegen zwischen 400 und 600 Ft pro Kilogramm. Die Zeit der Erdbeeren ist langsam vorbei, wegen des Wetters und der Schädlinge konnte nur die Hälfte der üblichen Ernte auf den Markt gelangen.
Das Wetter führt bei den Kirschen zu einer Missernte und, wenn es weiter so regnet, auch bei anderen Obstsorten. Infolge dessen werden tausende von Bauern mehrere Milliarden Schäden zu verbuchen haben, was finanziell etliche tausend Familien ruiniert. 
 

V.M.

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Mohács baut um

In diesem Sommer startet Mohács an der Donau (Komitat Baranya) den Umbau eines ganzen Viertels im Süden der Kommune. Für rund eine halbe Milliarde Forint (etwa 1,8 Millionen Euro), die zum überwiegenden Teil durch Fördermittel gedeckt werden, sollen Straßen und Fußwege instand gesetzt oder neu gebaut, unterirdische Leitungen ausgetauscht werden. Ganz neu entsteht vor allem für die Kinder ein Freizeitpark mit Kletterturm, Seilbahn, Asphaltsportplatz und einer Strecke für Inline-Skater. Gewonnen hat Mohács nach Auskunft von Bürgermeister József Szekõ auch eine Ausschreibung zur Erweiterung des Schwimmbades. Dafür flössen 166 Millionen Ft, die durch ebenso viel Eigenmittel ergänzt werden, in die Kassen. Weitere 400 Millionen Ft Fördermittel bekam die Stadt für die Gestaltung des sogenannten Busóhofes und weiterer Anlagen. Teils bezieht sich diese Investition für den Fremdenverkehr auf den Busójárás, das alljährliche Maskenfest zur Vertreibung des Winters.

Zusammen mit den Eigenmitteln stehen mehr als eine halbe Milliarde Forint für die Schaffung eines Fremdenverkehrszentrums, eines Vergnügungsviertels mit Freilichtbühne, Ausstellungsfläche und Werkstätten für das Handwerk zur Verfügung.

 

Quelle: Balaton Zeitung

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Das Leben mit Strom - Verändertes Lebensniveau in der Tiefebene

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie es sich ohne Strom lebt? Wir betätigen automatisch den Lichtschalter, wenn es dunkel wird, benutzen ohne Überlegung TV, Radio, können im Internet surfen usw. Für uns ist es selbstverständlich, dass alles immer zur Verfügung steht. Jedoch in Ungarn ist dies nicht für alle Einwohner so. Hunderte Menschen der „Tanya-Welt” in der Tiefebene leben noch heute ohne Elektrizität.

 

Im Juni wurden neun Tanyas in der Umgebung von Nagykõrös an das Stromnetz angeschlossen. Die Kosten der Immobilienmodernisierung betrugen 3,5 Mio. Forint, die von der städtischen Selbstverwaltung finanziert wurden. Die Gesamtkosten (mehr als 30 Mio. Forint) wurden zu 50 Prozent von dem Stromdienstleister Démász, von der Selbstverwaltung (14 Mio. Forint) und zu 20 Prozent von den Bewohnern bezahlt.

 

Die Tanyabesitzer genießen nun die heimische Beleuchtung und den Fernseher, die für sie bisher immer nur für eine begrenzte Zeit – mit Hilfe eines Stromaggregats – zur Verfügung standen. Die Kinder können Computer besitzen und benutzen, was ihnen ihr Leben, ihre Zukunft deutlich zu verbessern hilft.

 

Das Problem ist jedoch noch nicht völlig gelöst. Hier, in der Umgebung von Nagykõrös, gibt es weitere 57 Tanyas, in denen man am Anfang des 21. Jahrhunderts weiterhin mit Petroleumlampe lebt. Die Selbstverwaltung strebt danach, das Problem möglichst schnell zu lösen und den Betroffenen zu helfen.

 

 

V.M.

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Lebende Partnerschaft - Wieder Schüleraustausch zwischen Kronach und Kiskunhalas

Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Bibó István Gimnáziums reiste zum Gegenbesuch mit der betreuenden Lehrerin Edit Mikó im Frühjahr 2010 nach Deutschland, genauer gesagt zum Frankenwald-Gymnasium in Kronach. Im Herbst 2009 waren deren Schüler und Schülerinnen in Ungern gewesen. Seit 2003 besteht das erfolgreiche Projekt, welches im jährlichen Wechsel gegenseitige Besuche ermöglicht.

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Kiskunhalaser Freiwilliger Punkt hilft

In der letzten Zeit hört man in Kiskunhalas immer wieder von einer Gruppe, die freiwillig gemeinnützige Arbeit verrichtet bzw. Bedürftigen hilft. Wir führten ein Gespräch mit István Végsõ über die Gründung, die Idee und die Ziele des Freiwilligen Punktes.

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Deutscher Stammtisch in Pécs

In Pécs wurde ein neuer deutscher Stammtisch gegründet. Dieser findet an jedem ersten Freitag im Monat um 18 Uhr statt. Der nächste Stammtisch ist also am 2. Juli 2010.

 

Veranstaltungsort: Minda-Csárda, Pécs, Minda u. 10.

 

Die Minda-Csárda befindet sich am Ortsende von Pécs, Richtung Szigetvár, an der 6-er Straße. Nach der Abzweigung nach Pellérd noch etwa 150 Meter links an der 6-er Straße. Links reinfahren, Parkmöglichkeit im Hof.

 

Der Besitzer Thomas ist Deutscher. Es ist geplant, den Stammtisch als privaten Club zu führen.

 

Alle Deutschsprechenden sind herzlich dazu eingeladen.

 

 

 

Kontakt:

 

E-Mail: stammtischpecs@yahoo.com

 

Tel. 06-30-240-3052 Lucas

 

Tel. 06-30-754-7524 Thomas

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Europäisches Haus der Kunst bekommt regionales Dach

 

 

Soltvadkert als Station des „Culture Trail 2010“

 

 

Wenn der irische Tanzlehrer Robert Gabriell in seinen roten Schuhen über den Boden des Kulturhauses Soltvadkert fegt, ist Konzentration erforderlich, um sich die Schrittfolge zu merken und dann auch noch tänzerisch umzusetzen. Haben die Zuschauer und Teilnehmer diese erst einmal verinnerlicht, wissen sie nicht nur, wie etwa die Grundlagen der irischen Tanzshow "Magic of the Dance" – hier war Gabriell Co-Choreograph – funktionieren, sondern sie haben gleichzeitig auch die ersten Schritte auf dem „Culture Trail 2010“, dem Kulturpfad, gemacht, denn Ende Mai war die Kleinstadt im Komitat Bács-Kiskun für drei Tage eine Station auf dem Pfad.

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Aussichtsturm am Seeufer

 

Schon vom Ufer aus ist er zu sehen: der aus Akazienholz gebaute Aussichtsturm am Vadkerter See in Soltvadkert. Er wurde im April aufgebaut und bietet eine grandiose Aussicht auf den See und das Schilfdickicht. Das Geld für die Anlage und den dazugehörenden Lehrpfad kam aus EU-Fördermitteln mit dem Ziel der Bewahrung des Welterbes in Ungarn. Als „Welterbe“ gelten nicht nur die größten natürlichen und baulichen Werte eines Landes (wie z.B. das Budapester Burgviertel), sondern auch die lokalen Besonderheiten können gefördert werden.

 

Einige Daten zum Aussichtsturm:

Höhe: 12 Meter

Material: Akazienbalken und Nadelholz

Ausführung: eine örtliche Zimmerei

Umgebung: 1,3 km Lehrpfad mit 3 Feuerstellen und Bänken

Besonderheit: Text mit urungarischer Kerbschrift in den höchsten Balken eingeschnitzt (Zimmermannstradition in Ungarn)

Gesamtkosten inkl. Lehrpfad: 16,5 Mio. HUF (davon 13 Mio. EU-Fördermittel

 

Lajos Káposzta

 

FOTO: KILATO

 

 

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Weinauktion auf dem Kecskeméter 3. Wein- und Palinkafest

Mitte Juni fand das 3. Kecskeméter Wein- und Palinkafest auf dem Hauptplatz der Stadt statt. Kecskemét liegt im Weingebiet „Kunság”, dem größten Weingebiet im Land. In der Stadt befindet sich auch ein Institut für Weinforschung und Weinveredelung. In der Umgebung von Kecskemét werden seit Jahrhunderten die feinsten Aprikosen des Landes geerntet. Aus diesem Obst wird der berühmte Kecskeméter Aprikosenschnaps gebrannt. Deswegen ist das Fest ein traditionelles und sehr wichtiges Veranstaltungsangebot der Stadt. Außerdem berühmten Weinwettbewerb wurde den Teilnehmern auch eine Weinauktion geboten, wo von 32 Artikeln versteigert und dadurch 95 Tausend Forint eingesammelt wurden. Die so eingesammelte Summe wird an die Geschädigten des Hochwassers in Nordungarn mit Hilfe der Ungarischen Roten Kreuzes Bács-Kiskun übergeben. 
Die ausgestellten Produkte der am Fest beteiligten Kellereien waren schnell verkauft.

V.M.

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60 Jahre Charta der Vertriebenen

Das Kulturelle Erbe der Vertriebenen lebt

 

Entstehung und Bedeutung der Charta

 

 

Die Charta der deutschen Heimatvertriebenen wurde am 5. August 1950 vor dem Stuttgarter Schloss verkündet. Sie gilt als das Grundgesetz der deutschen Heimatvertriebenen. In ihrem Kern enthält sie einen Aufruf zum Verzicht auf Rache und Gewalt trotz des eigenen gerade erlittenen Unrechts und ein klares Bekenntnis zur Schaffung eines einigen Europas, zur Verständigung zwischen den Staaten, den Völkern und Volksgruppen. Sie war zum Zeitpunkt ihrer Verabschiedung am 5. August 1950 ihrer Zeit weit voraus und eine große moralische Leistung der Vertriebenen, die damals noch nicht wussten, was überhaupt mit ihnen geschehen sollte und wie es weiterging. Tausende befanden sich zudem noch in sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Aber die Charta spricht auch vom Recht auf die Heimat als einem von Gott geschenkten Grundrecht der Menschheit, das in Bezug auf die Heimatvertriebenen bis heute nicht verwirklicht ist. Dazu heißt es: „Die Völker müssen erkennen, dass das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen wie aller Flüchtlinge, ein Weltproblem ist, dessen Lösung höchste sittliche Verantwortung und Verpflichtung zu gewaltiger Leistung fordert.“
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Einladung zum deutschsprachigen Stammtisch

 mit ungarischer Zithermusik, Volkstanzunterricht

und mehr

am Montag, 12. Juli, 19:00 Uhr,

in der Sóstó Csárda (Kiskunhalas).

 

Programm: Die Soltvadkerter Zitherkapelle spielt ungarische Volkslieder, anschließend Volkstanzunterricht und Lieder lernen mit Lajos Káposzta. Er hält in den Pausen einen Kurzvortrag über den Inhalt des gehörten Liedguts.

 
Eintritt: IDV-Mitglieder frei, Gäste zahlen einen kleinen Unkostenbeitrag in Höhe von 500 Ft.



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