Lassen Sie sich für unseren Newsletter registrieren
  FOTO DES MONATS
  FRAGE DES MONATS
  ARTIKEL DES MONATS
  WICHTIGE LINKS
www.malev.hu
www.budapester.hu
www.pesterlloyd.net
  WÄHRUNGSRECHNER
 STATISTIK

Pavillon - Archiv

Stammtisch im Juni

Außer dem harten Kern der Mitglieder konnte Holda Harrich, erste Vorsitzende des Vereins, an diesem Abend nicht nur eine junge Deutschlehrerin aus Kiskunhalas begrüßen, sondern auch schon einige der allmählich hereintröpfelnden „Sommermitglieder“. Besonders freuten sich alle über den Besuch von zwei außergewöhnlich kleinen Gästen.
Holda Harrich berichtete über Aktivitäten des Vereins im vergangenen Zeitraum wie den Besuch im 56-er Museum Kiskunmajsa.
Gemeinsam mit IDV-Mitglied Klaus Geisler stattete sie am 3. Juni dem Kiskunhalaser Bürgermeister einen Besuch ab. Spendenengel Klaus hatte in Deutschland einmal mehr Sachspenden für eine gemeinnützige ungarische Einrichtung gesammelt, dieses Mal wertvolle Hilfsmittel für Behinderte, die einer Kiskunhalaser Einrichtung zugute kommen sollen. Der Bürgermeister zeigte sich hoch erfreut und bedankte sich bereits im voraus.
Holda Harrich und Dr. Árpád Schindler schlugen den Mitgliedern zwei gesellige Veranstaltungen vor, die – wie bereits in den Vorjahren – zu Terminen außerhalb der monatlichen Stammtischtreffen geplant sind: ein Nachmittag auf dem Reiterhof in Pirtó und ein zünftiger Sportnachmittag am See in Kunfehértó. Ob es jedoch in diesem Jahr einen Deutschen Kulturabend geben wird oder nicht, steht noch in den Sternen.

 
Dr. Schindler wies auf eine interessante Veranstaltung hin, die vom 13. bis 19. Juli auf dem Campingplatz in Kiskunmajsa stattfindet: ein Treffen mit über 600 Teilnehmern zu Themen wie Heiler, Selbstheilung, Energiefluss und vieles mehr. Interessenten und Gäste sind erwünscht und herzlich willkommen.
 weiter >> 


Schulwandertag

Wie anderenorts mussten auch in Ungarn die zahlreichen kleinen Dorfschulen aus Kostengründen und mangels Schülernachwuchs im Lauf der Jahre eine nach der anderen geschlossen werden. Gerade in der dörflichen Umgebung von Kiskunhalas gab es einmal sehr viele dieser Zwergschulen, die heute, wenn sie nicht dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen sind, zum großen Teil als private Wohnhäuser dienen. Auch die Grundschule des kleinen Dorfes Balotaszállás (ca. 10 km südlich von Kiskunhalas) hätte dieses Schicksal ereilt. Doch für sie fand sich eine Szegeder Stiftung, die die Schule – unabhängig von der Anzahl der Schüler pro Klasse – als Träger übernahm, so dass die Kinder des flächenmäßig weit auseinander gezogenen Dorfes die ersten acht Schuljahre vor Ort absolvieren können, bevor sie dann, falls sie eine weiterführende Schule besuchen möchten, nach Kiskunhalas fahren müssen.
 weiter >> 


Mehrwertsteuer wurde angehoben

Ungarns Expertenregierung bringt Sparprogramm voran
 
Das Sparprogramm, mit dem Ungarns neuer Ministerpräsident Gordon Bajnai das Land durch die Krise führen will, ist auf gutem Weg. Das Parlament billigte die ersten Maßnahmen mit den Stimmen der Sozialisten und Liberalen. Demnach wurden ab dem 1. Juli die 13. Monatsrente und das 13. Gehalt der öffentlichen Bediensteten gestrichen und die Mehrwertsteuer von 20 auf 25 Prozent angehoben. Außerdem gibt es bei der Einkommensteuer für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkünften geringfügige Entlastungen.
Bajnai will in diesem und im kommendem Jahr insgesamt 1300 Milliarden Forint (4,4 Milliarden Euro) einsparen. Durch eine steuerliche Entlastung der niedrigen Einkommen sollen aber auch Arbeitsplätze bewahrt und neue geschaffen werden.
Jedoch würde das Programm zur Wiederherstellung des wirtschaftlichen Gleichgewichts und zum Wachstum führen. Weiter plant Bajnai, die Gehälter der Staatsbediensteten für zwei Jahre einzufrieren und auch das Kindergeld in diesem Zeitraum nicht weiter zu erhöhen. Die Mutterschaftsbezüge sollen von derzeit drei auf zwei Jahre verkürzt und die Wohnbauförderung soll für neue Antragsteller gestoppt werden. Steuerliche Entlastungen sollen wiederum zur Arbeit ermutigen. Die Sozialabgaben sollen um fünf Prozentpunkte gesenkt und die Obergrenze für den Eingangssteuersatz erhöht werden. Für Grundnahrungsmittel wie Brot und Milch sowie für Fernwärme soll ein niedrigerer Mehrwertsteuersatz von 18 Prozent eingeführt werden.
 
Quelle: Balaton Zeitung
 
 weiter >> 


EU-Parlament Wahlen

Das Europäische Parlament ist die einzige Institution der EU, die direkt von EU-Bürgern gewählt ist. Seit 1979 wurde das EP alle fünf Jahre neu gewählt, seine Gesetze sind in allen EU-Ländern gültig. Im EP werden 23 offizielle Sprachen gesprochen. Es tagt in Brüssel und in Strassburg. 
 
 
 weiter >> 


Neue Ideen in Kiskunhalas

Die Zeitung Halasi Tükör berichtete über eine Hochzeit, die zwar ganz traditionell vollzogen wurde, jedoch hat das neu vermählte Ehepaar seine Spuren auf dem Zaun des städtischen Thorma János Museum hinterlassen. Sie haben ein Schloss machen lassen, auf dem ihre Namen eingraviert wurden und haben diesen Schloss nach der Hochzeit an den Zaun gesperrt.
Es scheint vielleicht für einige sehr außergewöhnlich zu sein, ist jedoch im heutigen Ungarn nicht ungewöhnlich. Die typische „Schlossstadt“ ist Pécs (Fünfkirchen), wo die Zäune der patinierten Innenstadt mit Schlössern geschmückt sind. Die Schlösser wurden und werden heute noch immer von Liebespärchen aufgehängt, als Symbol ihrer Liebe, die so lange dauert wie das Schloss allem Bösen, Schlimmen und den Wechselfällen des Wetters widersteht.
Dieser gefühlvolle Ausdruck der Liebe wird hoffentlich von vielen jungen Paaren fortgesetzt, als Symbol, dass Kiskunhalas auch die Stadt der Liebe sein kann.
V.M.
 weiter >> 


Ab Juli Sammeln von Altbatterien obligatorisch

Die für den Verbraucher kostenlose Rücknahme von Altbatterien durch die Geschäfte ist ab Juli gesetzlich geregelt. Jeder Verkäufer muss sein Geschäft mit einem speziellen Sammelbehälter für diesen Zweck versehen.
Die Verkäufer können die Behälter kostenlos bei der Firma Re’lem Kht. bestellen. Läden, die den speziellen Behälter in ihren Geschäftsräumen nicht zur Verfügung stellen, müssen mit einer größeren Strafe rechnen.
Es gibt bereits 13.000 Sammelstellen im Land, an denen die gebrauchten Batterien abgegeben werden können.
Wichtig zu wissen, dass die Händler nicht nur Batterien zurücknehmen müssen, die von ihnen verkauft wurden.

Die Flächendeckung im Land für die Sammelbehälter ist im internationalen Vergleich schon sehr gut, und man rechnet noch in diesem Jahr mit mehreren tausend weiteren Sammelstellen. Damit leistet Ungarn einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz.
V.M.

 
 weiter >> 


Schüleraustausch

Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Bibó István Gimnáziums reiste zum Gegenbesuch mit der betreuenden Lehrerin Edit Mikó im Frühjahr 2009 nach Deutschland, genauer gesagt zum Frankenwald-Gymnasium in Kronach. Im Mai 2008 waren deren Schüler und Schülerinnen in Ungarn gewesen (Wir berichteten seinerzeit über ihren Besuch im Kiskunhalaser Tierheim. Anm.d.Red.) Seit 2003 besteht das erfolgreiche Projekt, welches im jährlichen Wechsel gegenseitige Besuche ermöglicht. Diese sollen künftig sogar noch ausgebaut werden.

 weiter >> 


Traditionspflege

Eine kleine Gruppe des Bács-Megyei Husarenbanderiums und Artillerie hat einen offiziellen Besuch in Slowenien, in Cerknica, gemacht, wo sie an einem traditionellen Fest der Umgebung teilnahmen. Das Fest wurde von der dortigen Artilleriegruppe (Dragonski polk) organisiert und das Programm mit internationalen Gästen gefärbt. Nicht nur die Kerekegyházaer Gruppe, sondern auch das Kiskunhalaser Husarenbanderium hat hier Ungarn vertreten. Italien war ebenfalls mit einer Gruppe dabei. 

 weiter >> 


Auf den Spuren der DDR in Ungarn

Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls bereisten im April und Mai zwei Thüringer Journalisten Ost- und Mitteleuropa. Christian Stadali und Holger Schmalfuß verfolgten ein ungewöhnliches Projekt: Mit einem symbolträchtigen Wartburg (Baujahr 1974) fuhren sie aktuell durch jene Länder Mittel- und Osteuropas, in denen Deutsche vor der Wende ihren Urlaub verbrachten, zu denen sie berufliche Kontakte pflegten oder die ihnen die Flucht aus der ehemaligen DDR ermöglichten. Während der Fahrt in ihrem selbsternannten „Taxi“ luden sie Menschen dazu ein, ihnen Eindrücke, Meinungen und Stimmungen zu schildern. Sie wollten mit Zeitzeugen ins Gespräch kommen und sich ein Bild über den aktuellen gesellschaftlichen Zustand machen. Ihre Reise führte die beiden Journalisten über Tschechien und die Slowakei nach Ungarn und dann weiter nach Rumänien, Bulgarien und Polen. 

 weiter >> 


Nationale Minderheiten in Deutschland

Über die Minderheiten in Ungarn sind deutschsprachige Ausländer, die in Ungarn leben, recht gut informiert. Obwohl es auch eine Deutsche Minderheit gibt, gehören sie als zugezogene Ausländer natürlich nicht dazu.
Aber wer weiß schon, dass es in Deutschland gleich vier anerkannte nationale Minderheiten gibt: die dänische Minderheit, die friesische Volksgruppe in Deutschland, die deutschen Sinti und Roma und das sorbische Volk. Diese vier Gruppen fallen unter das „Rahmenübereinkommen des Europarates zum Schutz nationaler Minderheiten“, das von Deutschland 1997 ratifiziert wurde. Die Sprachen dieser Minderheiten – Dänisch, Nord- und Saterfriesisch, Romanes, Nieder- und Obersorbisch – erfahren Förderung aufgrund der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen.
 weiter >> 


Ungarns Wirtschaft schrumpfte um 2,3 Prozent

In den ersten drei Monaten dieses Jahres ist die ungarische Wirtschaft um 2,3 Prozent geschrumpft, im Vergleich zum letzten Jahresviertel 2008. Wie das Statistische Zentralamt in Budapest weiter berichtete, beträgt der Rückgang im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum sogar 5,8 Prozent. Für dieses Jahr erwartet die Regierung einen Rückgang der Wirtschaft um fünf bis sechs Prozent.

 

K. L.

 weiter >> 


Krise auf dem ungarischen Automarkt?

Im April ist die Zahl der Neuzulassungen von Autos in Ungarn auf die Hälfte zurückgefallen. Insgesamt gab es 7617 Zulassungen von Neuwagen, 54 Prozent weniger als im Vorjahr im selben Zeitraum. Die Kleinwagen aus dem Bestand des Vorjahres wurden aber dennoch alle verkauft, weil EU-Ausländer die Gunst der Stunde nutzten. Dank vereinfachter Bedingungen innerhalb der EU und dank des schwachen Forints wurden die Autos ohne Preisverhandlungen in hohen Stückzahlen gekauft. In manchen Salons wurden im März und April mehr als 80% der Autos an Ausländer verkauft. Ein gutes Geschäft für die Händler, in der Staatskasse aber fehlen die Einnahmen aus öffentlichen Abgaben und Gebühren, diese gingen in die Kassen des Ziellandes. Ebenso hinterließen die Registrationssteuern für im Ausland gekaufte und in Ungarn zugelassene Wagen ein großes Loch. Betrugen die Einnahmen daraus im vergangenen Jahr im ersten Quartal noch 22 Milliarden Forint, waren es im gleichen Zeitraum in diesem Jahr nur noch 11,2 Milliarden Forint.
 
Quelle: Balaton Zeitung
 weiter >> 


Zigaretten bei Deutschen beschlagnahmt

Tabakwaren im Wert von 1,5 Millionen Forint wurden am Sommeranfang vom Zoll auf dem Rastplatz Lajta an der M1 in einem Auto mit deutschem Kennzeichen beschlagnahmt. Der Schmuggler kann nun mit einer saftigen Strafe wegen eines schweren Zollvergehens rechnen, die bis zur Höhe des Wertes der sichergestellten Ware gehen kann. Die 223 Kartons wurden laut Aussage des Pressesprechers des Zollverbandes, Sipos Jenõ, im fabrikmäßigen Gastank und im umgebauten Fahrgestell des Autos entdeckt. Die Zigaretten trugen rumänische und ukrainische Zollbanderolen. Der Fahrer des Autos ist rumänischer Staatsbürger und konnte die Herkunft der Tabakwaren nicht belegen. Die Zigaretten und das umgebaute Auto wurden beschlagnahmt, gegen den Fahrzeugführer ein Verfahren wegen Hehlerei und wegen Verstoßes gegen das Monopolsteuergesetz eingeleitet.
 
Info: Balaton Zeitung
 weiter >> 


Buchpräsentation an der Universität

Im letzten Pavillon hatten wir über die Konferenz in Bonnhard/Bonyhád berichtet, die „Deutschtum im Karpatenbecken“ als Titel hatte. Einige Wochen später wurde bereits der Sammelband herausgegeben, in dem alle Vorträge entweder Ungarisch oder Deutsch zu lesen sind. Die Buchpräsentation fand Mitte Juni an der Budapester Universität statt. Das dicke Buch wurde von Univ. Dozent Dr. Koloman Brenner, dem Vorstandsmitglied der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, vorgestellt. Er betonte, dass die Geschichte und die Traditionen der Ungarndeutschen erst ab Ende der 1980-er Jahre erforscht werden durften. Bis dahin hatte das kommunistische Regime solche Tätigkeiten nicht gerade gefördert. Erfreulich ist, dass neben der ungarischen Version auch zahlreiche Beiträge in Deutsch geschrieben wurden.
Der Band kann in der Soltvadkerter Stadtbibliothek gelesen werden.
 
K. L.
 

István Nagy, Mittelschullehrer aus Bonnhard, Káposzta Lajos, Historiker aus Soltvadkert, Dr. Koloman Brenner, Univ. Dozent in Budapest
 
 weiter >> 


Kaninchen - das Versuchstier 2009

Seit 2003 ernennt der deutsche Bundesverband Menschen für Tierrechte das „Versuchstier des Jahres“. Damit soll auf Tierversuche und die damit verbundenen Leiden für die Tiere aufmerksam gemacht und Alternativen zu Tierversuchen aufgezeigt werden. Das Kaninchen, Versuchstier des Jahres 2009, steht stellvertretend für über 2,6 Millionen Tiere, die jährlich in Tierversuchen leiden und ihr Leben lassen müssen. Jedes Jahr sterben allein über 100.000 Kaninchen im Labor. Damit ist das Kaninchen nach Mäusen und Ratten das am häufigsten im Tierversuch eingesetzte Säugetier.
Dass es auch anders geht, zeigt der so genannte Pyrogentest. Nach Angaben des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte hat die Europäische Arzneimittelkommission im März 2009 beschlossen, anstelle der Tests an Kaninchen einen tierversuchsfreien Test zur Prüfung von Arzneimitteln auf fieberauslösende Substanzen in die Ausgabe des Europäischen Arzneibuchs ab 2010 aufzunehmen. Dieser In-vitro-Pyrogen-Test (IVPT) gilt dann in Europa als behördlich zugelassen und muss anstatt des bislang an Kaninchen durchgeführten Tierversuchs angewendet werden. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu tierversuchsfreier Forschung.
 
                                                                                                              ist/Quelle: Tasso e.V.
 weiter >> 


2005-2007

2007/07

 weiter >> 


2007/02

 weiter >> 


2007/05

 weiter >> 


2007/03

 weiter >> 


2007/08

 weiter >> 


2007/06

 weiter >> 


2007/01

 weiter >> 


2007/04

 weiter >> 


2007/09

 weiter >> 


2006/07

 weiter >> 


2006/10

 weiter >> 


2006/02

 weiter >> 


2006/05

 weiter >> 


2006/11

 weiter >> 


2006/03

 weiter >> 


2006/08

 weiter >> 


2006/06

 weiter >> 


2006/01

 weiter >> 


2006/04

 weiter >> 


2006/12

 weiter >> 


2006/09

 weiter >> 


2005/07

 weiter >> 


2005/10

 weiter >> 


2005/11

 weiter >> 


2005/08

 weiter >> 


2005/06

 weiter >> 


2005/12

 weiter >> 


2005/09

 weiter >> 


 
DEUTSCHSPRACHIGER STAMMTISCH