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Pavillon - Archiv

Weinlese in Császártöltés

Der nachfolgende Erlebnisbericht wurde eigentlich für die letzte Pavillon-Ausgabe geschrieben, musste jedoch aus Platzmangel „auf Eis gelegt“ werden. Eine so großartige Hilfeleistung wollten wir jedoch nicht unerwähnt lassen, und so erscheint der Bericht, wenn auch zeitlich eher unpassend, eben in der Weihnachtsausgabe.
 
September – Zeit der Weinlese in Ungarn. Wir, zehn Deutsche und Österreicher, meldeten uns als freiwillige Helfer bei der Familie Schuszter, einer schon lange in Ungarn ansässigen schwäbischen Weinbauerfamilie. So hieß es, an diesem Sonntag um fünf Uhr aufstehen, eigene Tiere versorgen und zum Treffpunkt aufbrechen. Wir waren alle guter Stimmung und freuten uns auf die „Lesearbeit“. Da es so früh noch ziemlich kühl war, wurde erst einmal mit Palinka eingeheizt – wat mutt, dat mutt ...
Nach der Ankunft mussten wir „Erntehelfer“ eine Lohnverzichtserklärung unterschreiben – weil wir Freunde sind und ohne Bezahlung arbeiten; es muss schließlich auch vor dem Finanzamt alles seine Ordnung haben. Das Weinanbaugebiet der Schuszters liegt nicht weit entfernt von dem bekannten Hajós, in sanften Hügeln, einer lieblichen Landschaft. Wir wurden aufgeteilt an zweihundert Meter langen Reihen von verschiedenen Trauben, weiß, rosa und rot.
 
FOTO: Weinlese 01
 
Erst einmal die roten Trauben – Kékfrankos – so prall und groß und reif, dass man sie kaum schneiden konnte. Die Kisten waren schnell gefüllt. Die Brotzeit am Vormittag gab uns neue Kraft für die Lese der weißen Traubensorte Riesling. Die Sonne meinte es besonders gut an diesem Tag, und so fiel bei fortschreitender Arbeit so manche Hülle. Es wurde viel geredet und gelacht, und alle hatten großen Spaß bei der Arbeit.
Gegen halb drei Mittagessen. Unter schattenspendendem Weinlaub war eine lange Tafel aufgebaut, an der wir mit über zwanzig Personen Platz nahmen und uns das gute ungarische Essen schmecken ließen. Magdi Schuszter, Kuchenbäckerin aus Leidenschaft, hatte es sich nicht nehmen lassen, als krönenden Abschluss mit einem großen Kuchenbüffet zu überraschen.
 
FOTO: Weinlese 02
 
Die meisten von uns waren dann doch müde von der Arbeit (am meisten ich, da ich schon am Tag zuvor bei Freunden Wein geschnitten hatte), aber einige Unentwegte machten sich auf’s Neue auf in den Weinberg.
Es war ein schöner Tag, ein besonderes Erlebnis für uns Ausländer in Ungarn. Danke Magdi und Pisti und der ganzen Familie.

Annabel

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