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Zrinyi-Brücke vor der Fertigstellung

 Auf der Autobahn von Budapest bis zur Adria

 Voraussichtlich Mitte Oktober wird die Mura-Brücke, die die Autobahn M7 und die kroatische Autobahn A4 zwischen Letenye und Muracsány (Gorican) verbindet, übergeben. Nach der Einweihung der Brücke wird man zwischen Budapest und der Adria ohne Unterbrechung auf der Autobahn fahren können.

Der Leitende Ingenieur Domagoj Perkovic des Zagreber Unternehmens Hidroelektra Niskogradnja, das bei einer internationalen Ausschreibung den Zuschlag für die Bauarbeiten der Brücke als Generalunternehmer erhalten hatte, gab bekannt, dass die technische Übergabe der 216 Meter langen, vierspurigen Autobahnbrücke im Oktober stattfinden wird. Die Brücke wird den Namen Zrinyi tragen. Laut Plan werden auch die Regierungschefs beider Länder bei der Einweihung anwesend sein.

In der ungarischen Geschichte spielte die ursprünglich kroatische Familie Zrinyi Jahrhunderte lang eine wichtige Rolle. Besonders erwähnenswert sind die beiden Miklós (Nikolaus) Zrinyi. Der erste lebte im 16. Jh. und kämpfte als Burghauptmann gegen die Türken. Er starb bei der Belagerung der transdanubischen Burg Szigetvár 1566 den Heldentod. Sein Urenkel war ebenso ein bedeutender Feldherr: in seinen militärischen Publikationen beschäftigte er sich mit der Austreibung der Türken aus dem Land. Er starb 1664 bei einer Jagd.

 

Die Bauarbeiten der Brücke begannen im Juli des vergangenen Jahres, im Winter wurden die Brückenpfeiler fertig gestellt und nach der Montage der Stahlkonstruktion wurde vor einigen Wochen auch die Betonierung der Fahrbahnen abgeschlossen. Gegenwärtig werden die Isolierungs- und Korrosionsschutzarbeiten durchgeführt, danach folgt die Betonierung der Auffahrt auf der ungarischen Seite - erläuterte der Ingenieur. Die Investition im Wert von acht Millionen Euro (rund 1,9 Milliarden Forint) wird je zur Hälfte von ungarischer und von kroatischer Seite finanziert.

 

Auf der Baustelle zwischen Letenye und Muracsány arbeiten fast 200 Bauarbeiter in zwei Schichten. Laut Domagoj Perkovic war die schwierigste Aufgabe die Verankerung in der Mura, die über eine starke Strömung verfügt. An Stelle der Brückenpfeiler wurden Stützen zur Verdrängung des Wassers eingeschlagen, in mehreren Fällen trotz der zu dieser Zeit starken Überschwemmungen. Die Aufgabe war auch in der Hinsicht außergewöhnlich, dass entgegen der allgemeinen Praxis die Brücke in die schon vorhandene Autobahn eingefügt werden sollte. Deshalb musste der Brückenkörper der Zrinyi-Brücke gleichzeitig schräg und gebogen geplant werden.

 

Quelle: Balaton Zeitung

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