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Pavillon - aktuelle Ausgabe

Dezember 2011
Vogelfütterung im Winter?

Wird die Notwendigkeit einer Fütterung heimischer Vögel im Winterhalbjahr diskutiert, sind die Tierfreunde in zwei Lager gespalten. Gegner der Winterfütterung vertreten die Meinung, die Fütterung stelle einen massiven Eingriff in die natürlichen Prozesse unseres Ökosystems dar. Dass nur die Starken überleben, betrachten sie als natürliche Selektion und idealen Regulationsmechanismus. Befürworter der Fütterung halten dagegen, dass der Mensch vielerorts durch die großflächige Eliminierung der ursprünglich in der Natur vorhandenen Nahrungsquellen der Vögel eine massive Störung des natürlichen Ökosystems herbeigeführt hat. Somit seien die Überlebenschancen der Wildvögel heute deutlich herabgesetzt und von einem gesunden Ökosystem könne schon lange keine Rede mehr sein. Außerdem habe der Mensch die Vögel schon vor Jahrhunderten an ein "Zubrot" gewöhnt, als er damit begann, Landwirtschaft zu betreiben und auf Bauernhöfen Korn und dergleichen in Scheunen zu lagern, zu denen sich die hungernden Vögel leicht Zugang verschaffen konnten. Zumeist legen Vogelweibchen, die den Winter über ausreichend Nahrung gefunden haben, mehr Eier als solche, die permanent vom Hungertod bedroht sind. Folglich investieren die Vögel eventuelle Überschüsse in die Fortpflanzung und erhöhen damit die Population, was für viele Vogelarten, deren Bestände in der Vergangenheit erschreckend geschrumpft sind, überlebenswichtig ist. Liebe Leserinnen und Leser, füttern Sie also ruhigen Gewissens im Winter unsere Wildvögel, Sie tragen damit zum Artenerhalt bei. Aber bitte artgerechtes Vogelfutter und nicht die Reste vom Mittagstisch oder vom Pizzabäcker! ist

 
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