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Pavillon - aktuelle Ausgabe

Dezember 2011
Wie ist der heurige Wein?

Die Frage nach der diesjährigen Weinqualität ist im November stets die Frage aller Fragen. Mitte des Monats, gegen den Martinstag, lässt sich bereits erahnen, welche Aromastoffe und Säuren den Wein 2011 bereichern oder welche fehlen. Die Arbeit der Bauern endet mit der Weinlese, die der Winzer beginnt erst zu diesem Zeitpunkt und endet mit dem Flaschenabzug im Frühjahr. In der Soltvadkerter Sporthalle begegneten sich Weinliebhaber und Produzenten am Martinstag auf einer Weinkonferenz. Forscher, Winzer, Politiker, Weinritter und Feinschmecker hörten sich Vorträge an bzw. referierten über das Produkt des „goldenen“ Sandes. Bürgermeister Ferenc Lehoczki begrüßte die ca. hundert Interessierten. Wie er in seiner Festrede betonte, sah er nach dem regenreichen und extremen Jahr 2010 im Herbst 2011 wieder strahlende Gesichter bei der Weinlese: „Die Ernte ist gut, die Preise haben sich auch normalisiert!” Ein Aufatmen in der Branche und Profit für die Produzenten. Die nachfolgenden Referenten sprachen über EU-Gelder, um die man sich in Ungarn für landwirtschaftliche Zwecke bewerben kann, die Förderung des Weinverbrauchs im Alltag, den Weintourismus und die richtige Vorbereitung der Weinreben für das nächste Jahr. Ein spannendes Thema wurde vom Parlamentsabgeordneten des Kreises, Sándor Font, hervorgehoben: wie kann die Qualität des ungarischen Weines garantiert werden, ohne große Zuschüsse zu beanspruchen. Die Weinfälschung gehört in Ungarn vielleicht der Vergangenheit an, doch eine neue Gefahr droht: die billigen und qualitativ schlechten oder mittelmäßigen Importweine aus Italien und selbst Südamerika. Dieses Problem scheint sogar ein gesamteuropäisches zu sein. Am Ende des Vormittags wurden Weine von etwa 12 Winzern präsentiert, gekostet und ausgewertet. Das Resümee: 2011 ist ein prima Jahrgang! Lajos Káposzta

 
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