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Aktuelles

Aktuelle Informationen für Autofahrer

Polizei darf Fahrzeug beschlagnahmen
 
Zum 1. Juli wurde die Straßenverkehrsordnung geändert. Ab sofort können von der Polizei bei zu schnellem Fahren, Verletzung der Gurtpflicht, Alkohol am Steuer und Überfahren von roten Ampeln, Geldstrafen bis zu 300.000 Forint (ca. 1.100 Euro) an Ort und Stelle erhoben werden. Falls eine Strafe nicht sofort bezahlt wird, darf die Polizei das Fahrzeug beschlagnahmen.
Die Polizei behält in diesem Fall den Zulassungsschein ein; der Fahrer bekommt eine Quittung und eine schriftliche Mitteilung (in ungarischer, englischer, deutscher oder russischer Sprache) mit Informationen zur verhängten Geldstrafe und zum Aufenthaltsort des Fahrzeugs. Erst wenn die Strafe beglichen ist, wird das Fahrzeug wieder freigegeben.
 
Gesetzesänderung zur Verwendung ausländischer Kfz-Kennzeichen in Ungarn
 
Ab 1. September 2011 dürfen Autos, Motorräder (Quad), landwirtschaftliche Zugmaschinen, Anhänger, vierrädrige Fahrzeuge mit Hilfsmotor und langsame Fahrzeuge nur mit der Zulassung und einem Kennzeichen der ungarischen Verkehrsverwaltungsbehörde am Straßenverkehr teilnehmen,
·        wenn der Inbetriebhalter inländisch ist,
·        wenn der Fahrer über einen ungarischen Wohnort verfügt.
 
Eine Genehmigung bzw. ein Kennzeichen der ungarischen Behörde ist nicht erforderlich,
·        wenn der inländische Inbetriebhalter eine nicht natürliche Person ist, die ihre regelmäßige Tätigkeit in einem ausländischen Land, in dem ihr Sitz oder Standort eingetragen ist, durchführt,
·        wenn der Inhaber des Verkehrsmittels das Inverkehrsetzen beim Verkehrsverwaltungsamt beantragt hat (auch die Registrierung zur Abstammungskontrolle gilt als Beantragung).
Wenn der Fahrer mit einem ungarischen Wohnort
·        seinen ordentlichen Aufenthaltsort nicht in Ungarn hat,
·        wenn er das Verkehrsmittel weniger als 30 Tage in Ungarn verwendet und dazu der Inbetriebhalter mit der Datumangabe der Inbesitzgabe schriftlich beiträgt,
·        wenn er das Verkehrsmittel wegen regelmäßiger Arbeit außerhalb Ungarns verwendet.
VASTAG
Wenn das Verkehrsmittel laut der Regelung keine Genehmigung und Kennzeichen der ungarischen Behörde benötigt, sind der Inbetriebhalter und der Fahrer verpflichtet, die Rechtmäßigkeit des ausländischen Nummernschilds mit einer öffentlichen Urkunde oder mit beweisender Privaturkunde nachzuweisen.
 
Wenn die Rechtmäßigkeit der Verwendung des ausländischen Kennzeichens nicht bewiesen werden kann, werden das ausländische behördliche Kennzeichen und die Fahrgenehmigung eingezogen und innerhalb von acht Tagen mit der Erklärung der Ursache, warum sie eingezogen wurden, an den inländischen Inbetriebhalter des Verkehrsmittels oder an die Verkehrsverwaltungsbehörde des Wohnorts/Sitzes/Standorts des Fahrers übermittelt. Der Inbetriebhalter muss danach innerhalb von 15 Tagen eine inländische Inbetriebsetzung bei den ungarischen Behörden beantragen. Falls er dies unterlässt, werden das ausländische Kennzeichen und der Führerschein der ausländischen Behörde zugesandt.
 
(Anmerkung der Red.: Das Gesetz orientiert sich weitgehend an dem österreichischen Gesetz zur Verwendung eines Kfz mit ausländischem Kennzeichen. Hierzu finden Sie viele deutschsprachige Infos im Internet.)

 
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